23.04.2011

Ich bin nun wieder zu Hause. Mit dem LKW von London nach Frankreich und dann über Belgien und Holland nach Frankfurt. Dort nahm ich mein Auto bei meinem Bruder Marc ab und fuhr zurück nach Merzig. Meine Familie und viele meiner Freunde habe ich ebenfalls schon besucht. Es ist ein gutes Gefühl wieder zu Hause zu sein. Auch trainiert habe ich bereits mit dem SV Weiskirchen. Natürlich habe ich noch etwas Nachholbedarf, aber in wenigen Wochen wird auch dies aufgeholt sein.

Nun werde ich die Weichen für eine gute Arbeit in Luxembourg stellen. Auch über Urlaub irgendwo im Süden denke ich nach. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die ich gerade auskundschafte. Entweder mit dem Auto in den Süden, oder eine Flugreise auf eine schöne Insel. Keine Ahnung. Auch New York inkl. Rundreise sind eine große Option.

Mal sehen. Ich bin wieder zu Hause. Das ist alles, was zählt. Alles ist bestens.

Dies war nun der letzte Eintrag und ab sofort wird diese Seite nicht mehr gepflegt. Ich lasse sie auch noch eine Woche online, dann werde ich sie löschen. Vielen Dank an alle, die Interesse zeigten und sie regelmäßig besuchten. Die vielen Klicks sprechen für sich alleine.  =)

Falls einer Tipps braucht, weil er auch mal ins Ausland möchte, darf er sich gerne bei mir melden. Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu sagen.

Bleibt, wie ich bin.

Dennis

18.04.2011

Hey mates, how you doing?

Usually i wrote the day down. But i thought, it´ll be the last post. There´s not a lot to say anymore. I´m looking forward to go home by car. The Driver of the Bavarian Beerhouse will give me a lift, but he has to wait for duty papers, ´couse he likes to buy alcohol in Germany for the Bavarian Beerhouse, d´you know? Anyway, he will get the papers in the next few days and than we´ll go back to good old Germany. Hopefully. He will pick me up in Norwood Junction. I will go to Frankfurt am Main and then, i will meet my brother Marc. He has my car. Well, i´ll pick up my car and drive to Merzig. I´ll meet my family and all of my friends. And i like to play football as soon as possible. If i´m back home, my football team and I, we´ll go to a Pub, Club, Party or something like that. Be sure.

So long. Take care.

 

Seit dem 09. Januar bin ich nun in London. Bis hierher war es eine sehr intensive Zeit. Ich habe wirklich viel gelernt. Über mich, über Freunde, über das Leben, über Menschen und über verschiedene Möglichkeiten, sein Leben zu gestalten. Das Abenteuer London hat mich in meinem Weg, welchen ich einschlagen möchte, weiter bestärkt und ich habe konkrete Vorstellungen, wie meine Zukunft aussehen soll. Dieser klare Blick und die Motivation, die ich spüre, verschiedene Sachen anzutreiben, lassen mich optimistisch in die Zukunft blicken.

Manchmal war London so laut, dass ich keinen klaren Gedanken fassen konnte. Manchmal war London so still, dass es in den Ohren schmerzte. Die Stille schrie mich an. Aber meistens war London genau so, wie es sein sollte. London ließ mich Gefühle fühlen, die keine Droge erzeugen kann. London ließ mich Gedanken denken, die keine Droge erzeugen kann. Ich bin in Sachen illegale Drogen gänzlich unerfahren, aber ich las noch nie über derartige Erfahrungen. Es war ein drogenfreies Rock´n´Roll. Für mich ein Lifestyle, den man nicht nach außen tragen muss. Man spürt es innen. Man braucht London nicht, um Rock´n´Roll zu sein.

London hat meine Ellenbogen weiter gespitzt. Ich habe mich durchgesetzt. Ich fand eine Arbeit, habe mich gegen Widerstände behauptet und Anschluss gefunden. Ich könnte noch Monate hier bleiben, ohne finanzielle Probleme. Ich hätte Freunde gewinnen können, wenn ich es zugelassen hätte. Ich habe eine Stadt erlebt, die einen sehr schnell in ihren Bann zieht. Und ich werde eine viel zu schnelle Stadt verlassen, der es gänzlich egal ist, ob ich ihr den Rücken kehre oder nicht. Ich werde eine beeindruckende Metropole verlassen, die mich in manchen Ansichten geprägt hat, ohne dass sie es wollte. Ich verlasse diese Stadt und bin reich an Erfahrungen, bespickt mit einem neuen Vokabular in englischer Sprache. Ich kann es kaum erwarten, zu dem Platz zurückzukehren, an welchem Menschen auf mich warten. Menschen die mich lieben und Menschen, die ich liebe. Dieser warme Platz, den man manchmal als langweilig empfindet, aber an welchem man geankert hat.

Im Laufe der Jahre stellt man fest, dass ein solcher Platz mit keinem Geld der Welt zu bezahlen ist. Einen solchen Platz kann man nicht leihen, mieten oder kaufen. Ein solcher Platz wird einem gegeben und es liegt an jedem selbst, ob man ihn zu schätzen weiß oder nicht. Jeder Mensch sollte einen solchen Platz haben. Eine Oase, um Lebensenergie zu tanken. Um darin zu leben. Um das höchste Gut, nämlich innere Zufriedenheit zu erlangen.

Meine Zeit hier in London läuft langsam ab. Die Vorbereitungen für meine Rückkehr sind fast abgeschlossen. Es wird keinen Fanfarenzug durch Merzig geben. Es wird still sein in Merzig. Ich werde mich auf das Sofa meiner Wohnung setzen, mich zurücklehnen und feststellen, dass die Stille mich anschreit. Und ich werde lächeln, denn ich habe meine Familie wieder gesehen, meine Freunde wieder getroffen und ich habe einen Businessplan, ich nenne ihn Masterplan.

Ich werde voll sein mit Erfahrungen, mit Eindrücken und mit Zielen. Es gibt viel zu tun. Ich packe es an.

Dennis

 

 

17.04.2011

Papa hat Heute Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch Papa =)

Heute mach ich schön ruhig. Entspannen, bisschen schlafen. Es ist sehr schönes Wetter hier. Ich saß ein wenig im Garten. Wirklich schön.

Dennis

15.04.2011 und 16.04.2011

Am Freitag war ich DJ im Beerhouse. Quasi nichts zu tun. Als DJ bekommt man den Mindestlohn von 5,93 Pfund pro Stunde plus 20 Pfund extra, weil man nicht am Trinkgeld beteiligt ist. Wenn nicht viel los ist, ist das ein sehr guter Deal. Und man darf Bier trinken, soviel man möchte. Und man darf auch ein komplettes Menü essen. Also eigentlich nur Vorteile. Eigentlich der beste Job. =) Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Richtig coole Sache.

Am Samstag sollte ich eigentlich arbeiten, aber es waren nicht genügend Reservierungen da, also hat man mir im Beerhouse gesagt, dass ich nicht arbeiten muss. Das war ne feine Sache, denn Henning war da, der Mann aus Weiskirchen, der hier an einer Uni wissenschaftlicher Mitarbeiter ist. Er selbst ist Doktor, hat 3 oder vier Studiengänge, 2 MBA-Abschlüsse und so weiter. Mit ihm und seinen Freunden bin ich um die Häuser gezogen. Zuerst haben wir in einer riesigen Sports Bar das Spiel Manchaster City gegen Manchaster United geschaut. FA-Semi final. City gewann 1:0. Noel Gallagher war auch im Stadion. Hab ihm im Fernsehen gesehen. Geile Stimmung.

Danach zogen wir in einen anderen Pub weiter. Und nach ein paar Bierchen landeten wir in einer Rockerkneipe in Soho. Da ging auch die Post ab. Irgendwann bin ich dann nach Hause. Ein cooles Wochenende.

Dennis

09.04.2011, 10.04.2011, 11.04.2011, 12.04.2011, 13.04.2011 und 14.04.2011

Entschuldigt bitte, dass ich erst jetzt dazu komme, die letzten Tage nachzutragen. Ich möchte nicht behaupten, dass ich den Rock´n´Roll neu geschrieben habe, aber ich habe ihn weitergeschrieben. Die letzten Tage kosteten sehr viel Substanz  =)

Ich beginne mit dem Samstag, um die gronologische Reihenfolge beizubehalten. Es war ein toller Tag. Abhängen in der Stadt bei tollstem Wetter, danach war die Hasselhoff-Party. Die Geschehnisse hier zu erwähnen, wäre zu viel zu schreiben. Aber es war ein toller Tag, der bis früh in die Morgenstunden andauerte. Danach fand ich mich in einer Wohnung wieder, die einfach nur geil war. Riesige Panaoramafenster, direkt an der Themse gelegen mit Blick auf London Eye, Big Ben und den Rest der City. Zwei Stunden schlafen, frühstücken, mit dem Schiff unter der Tower Bridge durch (die Wohnung lag direlkt an einem Pier an der Themse) und den Rest des Sonntages im Hyde Park verbracht. Wir legten uns mit einer Decke auf die Wiese und genossen einfach nur die Sonne. Wir waren insgesamt zu viert. Gegen Abend fuhr ich nach Hause und erholte mich von dem Wochenende.

Der Montag war ebenfalls recht cool. Ich hatte frei und spendete meine Zeit wieder dem Zentrum von London. Es ist für mich so geil, durch London zu laufen, Oasis oder Beady Eye auf dem MP3-Player und die Sonne genießen. Einfach nur geil! Ein paar Fotos hier, einen feinen Kaffee da und einfach nur die Stadt genießen.

Dienstag hatte ich Doppelschicht im Tower. Ein ruhiger Tag. Nicht zu viel zu tun. Von der Bar aus konnte ich das Spiel Manu gegen Chelsea auf der Leinwand gut verfolgen. Danach saßen wir noch zusammen, tranken etwas und dann fuhr ich mit der Tube...

Mittwoch war wieder ein ruhiger Tag. Am Abend fuhr ich nach Crystal Palace, um alte Freunde zu besuchen. Wir waren in einem Pub und haben etwas gefeiert. Heute ist wieder ein ruhigerer Tag. Ich plane gerade meine Rückkehr und diverse andere Sachen, die meine Zukunft betreffen. Was meine Zukunft angeht, so gibt es eine Änderung. Marine und ich sind schon längere Zeit nicht mehr zusammen. Sie möchte nicht mehr ins Saarland zurückkehren. Es ist keine Option für sie. Ich habe es nicht genau verstanden, aber sie wollte irgendwie nicht mehr. Keine Ahnung. Da ich mich als "Nummer-1-Junge" sehe, akzeptiere ich ihren Wunsch und geh meinen Weg ohne sie weiter. Vllt habe ich aber auch irgendetwas falsch verstanden und die Trennung ging von mir aus.

Morgen gibt es eine Premiere: Ich bin zum ersten Mal DJ im Beerhouse. Wer kann schon behaupten, dass er mal DJ in einem Pub oder Club in London war? Ab morgen: ICH!  =D

Am Samstag muss ich abends arbeiten. Das ist eigentlich der beste Tag, weil es am meisten Trinkgeld gibt. Vllt ist ein zweites Pretty Green - Shirt drin! =)

Stay young.

Dennis

08.04.2011

Okay Leute, meine Heimreise verzögert sich leicht. Aber was solls? Ich bin ja in London =)

Ich habe einfach zu viel Gepäck, um günstig zu fliegen, mit dem Eurostar wird ebenfalls zu teuer. Morgen checke ich nochmals ne Verbindung über Paris nach Saarbrücken. Falls das nichts wird, weil es einfach zu teuer ist, werde ich bei Gelegenheit mit dem Fahrer des Beerhouse nach Deutschland fahren. In den nächsten vier Wochen ist es soweit.

Das kläre ich morgen auch nochmals mit der Firma in Luxembourg. Wenn gar nichts geht, flieg ich nur für das Vorstellungsgespräch nach Luxemburg und wieder zurück. Ich prüfe das nochmals.

Heute war ein geiler Tag. Bei geilem Wetter, für englische Verhältnisse geilstem Wetter, shoppen in der City. Pretty Green war angesagt. Danach zur Arbeit. Es war relativ viel los.

Morgen ist Hasselhoff-Party. 270 Reservierungen liegen vor. Das heißt, die Hütte wird brechend voll. Und jetzt haltet Euch fest: SPECIAL: David Hasselhoff kommt! Ja, Ihr habt richtig gelesen! David Hasselhoff kommt! Seine Freundin studiert hier in London und der Agent von ihm hat für morgen zugesagt. Da fallen alle um, wenn Mr. Michael Night persönlich beim Dennis, DEM (!) Dennis ein Krombacher bestellt. Ich versuche natürlich, Fotos von ihm und mir zu machen. Er wird mich schon danach fragen.

Bin etwas betrunken. Heute gab es wieder ne Staff-Party. Wir hatten nach der Arbeit noch gut einen getrunken. =D So läuft das hier! Es ist jetzt kurz vor 6 Uhr nach englischer Zeit. So long.

Den the Man

07.04.2011

Hammergeiler Tag. Super Wetter, schön warm, genau das Richtige für mich. Mein Lohn kam! PRETTY GREEN ruft! Yes!  =D

Viele fragen sich bestimmt, wie man sich über sowas so freuen kann. Lasst mich Euch sagen, wer emotional mal da stand, wo ich stand, der kann es nachvollziehen. Ich möchte jetzt nicht Depressionen thematisieren, aber wenn diese Krankheit was Gutes bringt, (und das bringt sie nicht), dann, dass man verschiedene Sachen lockerer sieht und man verschiedene Sachen positiver bewertet. Man freut sich dann wieder über die kleinsten Kleinigkeiten. Wenn es regnet, freut man sich, dass man die Tropfen auf der Haut spürt. Egal wie stark es regnet, man fühlt wieder was, wenn die Depression zu Ende ist. Und sie ist bei mir schon längere Zeit wieder verschwunden. Aber die Freude über Kleinigkeiten, die direkt danach einsetze, ist mir bis heute geblieben. Yeah.

Auf der Arbeit war nichts los. Danach haben wir ein paar Bierchen gezogen. Morgen und Samstag geht es aber richtig ab. Danach ist wieder Party und Club gehen angesagt. Bisschen die Sau raus lassen, darauf freue ich mich. Mal schauen, was sonst noch so geht.

Der Fussballverein liegt mir in den Ohren, dass ich wieder zurückkomme. Schnellstmöglich. Aber das richtet sich bei mir alles nach dem Termin des Vorstellungsgesprächs in Luxemburg. Ich denke, dass ich in den nächsten Tagen den Termin genannt bekomme.

It´s just Rock´n´Roll!

Dennis

06.04.2011

Gestern war es ein sehr ruhiger Tag auf der Arbeit. Nur zum Spiel Mailand gegen Schalke war etwas Betrieb. Aber überschaubar. Ich bin auf dem Weg, der beste Barkeeper der Stadt zu werden. Aber das brauch ich ja nicht extra zu erwähnen. Würde ich nicht der beste Barkeeper der Stadt werden, würde es Euch doch alle überraschen. Ich brauche unbedingt einen neuen Haarschnitt. Aber hier sind sehr viele Friseure schwarz, das heißt, die meisten schneiden auch nur schwarzen die Haare oder setzen lediglich den Rasierer an. Aber um so auszusehen wie ich, benötigt man mehr, als einen elektrischen Haarschneider. Das ist ein Handwerk. Ein Kunstwerk. Und andere Friseure kosten eben 25 Pfund aufwärts. Aber dafür bekommt man kühles Bier serviert. =)  Ich weiß nicht, ob Schwarze auch Weißen die Haare schneiden, aber ich sehe immer nur Schwarze in diesen Läden. Wie doof das klingt, schwarz und weiß. Für mich ist das alles kein Unterschied. Ich habe keine Ahnung, ob das so ist. Naja, whatever, ich denke, ich warte damit, bis ich wieder in Deutschland bin. Und ins Solarium geh ich. Dazu neue Klamotten von Pretty Green. Bisschen aufpeppen, Ihr versteht  =D

Ansonsten ist alles okay hier in London. Morgen, Freitag und Samstag habe ich jeweils Spätschicht. Danach wird immer gefeiert. London genießen, lautet nun die Devise. Bisschen Party machen, ein paar Fotos schießen, Dinge erledigen, die ich unbedingt noch machen möchte. Dazu zählt nach wie vor mir den Knight Rider im Motor Museum anzuschauen. Naja, hier dürfte es einem eigentlich nie langweilig werden. Aber die letzten Tage waren schon anstrengend, deshalb mach ich heute wahrscheinlich eher ruhig. Ich schau mal.

Take care.

Dennis

05.04.2011

Gestern hab ich gearbeitet. Es war nicht viel los, aber wir hatten danach noch gut Party. Heute spielt Schalke, das heißt, es werden ein paar Leute kommen und sich das Spiel anschauen. I hope so.

Ach übrigens: Habe ein Bewerbungsgespräch mit sehr guten Aussichten in Luxemburg nächste Woche. Das heißt: Flug buchen.  =D

Rock on!

Dennis

04.04.2011

Heute habe ich Doppelschicht. Hier ist richtig geiles Wetter. In den nächsten Tagen wird viel gearbeitet aber auch viel gefeiert. =) Heute ist Montag, da ist im Beerhouse normalerweise nicht so viel los. Zwischendurch kann ich immer mit den Mädels raus zum rauchen gehen. Bisschen in der Sonne sitzen.

Dennis

01.04.2011, 02.04.2011 und 03.04.2011

Am Freitag hatte ich gearbeitet. Doppelschicht. Obwohl nicht sehr viel los war, war es doch anstrengend. Aber die Stunden bringen Geld. Das wird auch benötigt, denn meine Handyrechnung kam. Uff. Aber ich will keine Zahlen nennen. Es war auf jeden Fall die höchste Rechnung meines Lebens fürs telefonieren. Also, ich hätte es vorher wissen müseen, hab ja auch ne englische Karte zum aufladen, aber nie benutzt. Ein riesen Fehler war das. naja, Lehrgeld.

Nach der Arbeit bin ich noch mit meinem Chef um die Häuser gezogen. Ich war gegen 8 Uhr morgens zu Hause. Es war cool. Aber mehr will ich dazu nicht schreiben.

Am Samstag hab ich auch gearbeitet. Obwohl ich noch total fertig war vom Abend bzw. Morgen davor. =) Aber auch am Samstag war nicht sehr viel los. Die Trinkgelder waren auch nicht top. Aber ich komme immerhin auf ne Menge Stunden. Nach der Arbeit saßen wir noch zusammen, tranken Bier und hatten Spaß. Wieder kurioses im Nightbus erlebt. Aus irgendeinem Grund wollte der Busfahrer nicht weiterfahren. Er wollte zwei Leute, die verkleidet waren als Lucky Luke und Robbin von Batman nicht mitnehmen. Weil sie nicht zahlen konnten oder so. Keine Ahnung. Auf jeden Fall haben die Leute alle lautstark protestiert und irgendwann kam auch die Polizei. Dann ging es weiter. Nach ca. 20 bis 30 Minuten.

Heute ist zwar Barkeeper-Meeting, aber ich bin nicht hin. Kein Zug fuhr zur London Bridge. Ich hätte zwar Umwege nutzen können, aber mein Chef meinte, es wäre okay und solle zu Hause bleiben.

In der nächsten Woche habe ich Montag und Dienstag Doppelschicht, Donnerstag, Freitag und Samstag normale Schicht. Das bringt erneut richtig Stunden und richtig Geld. Somit kann ich die Miete zahlen, meine Pretty Green-Produkte endlich kaufen und vllt bleibt noch etwas übrig zur Rechnungstilgung bei Base.

Ansonsten geht es mir gut.

Entweder ich komme in zwei Wochen oder in vier Wochen nach Hause.

Take care.

Dennis

31.03.2011

Ich musste heute arbeiten. 6,20 Stunden. Nicht schlecht. Ansonsten ist hier nicht viel passiert. Morgen habe ich Doppelschicht. Von 12 bis 1 Uhr nachts. Ich hoffe morgen auf ein gutes Trinkgeld. 30, 40 oder 50 Pfund müssten drin sein. Bei 30 Pfund ist die Miete für die nächste Woche bezahlt. Da ich quasi Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 2x und auch am Samstag arbeiten musste bzw. muss, komme ich auf ne Menge Stunden. Das heißt, Für evtl. ne weitere Woche und für mein Ticket nach Hause.

http://www.youtube.com/watch?v=HGeP9--C_Z4

Schaut Euch ruhig diesen Link an.

Gruß

Dennis

30.03.2011

Die Arbeit gestern war sehr locker. Hatte kaum was zu tun und nur 6,30 Pfund Trinkgeld, aber das war okay. 5 Stunden Arbeit, ca. 25 Pfund netto verdient obwohl ich gar nicht eingeteilt war und für einen anderen Barkeeper eingesprungen bin. Vllt übernehme ich am Samstag Abend eine Schicht für Julius. Das wäre wieder ne Extraschicht und morgen stehe ich auf Abruf bereit, vllt kann ich dann auch arbeiten. Am Freitag hab ich Doppelschicht. Meine erste. Somit müsste ich genügend Geld und Trinkgeld verdienen, um mir ein Pretty Green Shirt und einen Pretty Green Schal leisten zu können. Das wäre klasse.

Ich denke, dass ich die Hochzeit vom Willi hier noch abwarte und dann komm ich zurück nach Deutschland. Obwohl es hier immer besser läuft. Ich denke, wenn ich noch ein paar Monate hier bleiben würde, wäre mein English so gut, dass ich hier in meinem Beruf als Betriebswirt arbeiten könnte. Aber das kommt für mich nicht in Frage. Anfang Mai ist der späteste Termin für meine Rückfahrt.

Ich komme im Beerhouse immer besser an. Ich verstehe mich mit den Leuten immer besser und ich werde mehr und mehr akzeptiert. Wobei mir das wirklich sehr egal ist, denn mit Leuten, die am Anfang neue Barkeeper nicht mögen und ihnen das Leben etwas schwerer machen, nur weil sie neu sind, möchte ich nicht wirklich befreundet sein. Die meisten Jungs waren von Anfang an okay, aber die Weiber sind da schon etwas anders. Und die gehen mir wirklich sonstwo vorbei. Aber 3 oder 4 Mädchen waren auch am Anfang nett zu mir, dass muss ich dazu sagen. Aber London ist halt sehr oberflächlich. Das ist halt so hier.

In den nächsten Wochen werde ich mich noch verstärkter um mein English bemühen, das habe ich mir fest vorgenommen. Weiter english lesen, englishe Filme schauen mit englishem Untertitel. Und wenn ich wieder in Deutschland bin schreibe ich "english" auch wieder mit "c". =) Also "englisch". =D

Marc, ich hoffe, meinem Auto geht es gut. Ich vermisse mein Auto. Bei warmen Wetter das Dach aufzumachen, coole Musik und...   Ohja.

Dennis

29.03.2011

In der Nacht bin ich gegen 2 uhr eingeschlafen und habe bis 13 uhr geschlafen. Ich war zwar um 11 Uhr schon kurz wach, aber zu müde um aufzustehen. Eben habe ich überraschenderweise einen Anruf bekommen, ob ich heute arbeiten kann, weil ein Barkeeper ausgefallen ist. Da hab ich natürlich zugeschnappt. So rückt mein Pretty Green Shirt immer näher  =)

Gestern habe ich erfahren, dass unser Koch einmal oder zweimal pro Woche nach Frankfurt fährt, um Lebensmittel fürs Beerhouse zu kaufen. Er fährt mit einem Lieferwagen zur Fähre und dann von Frankreich nach Frankfurt. Er nimmt öfter Leute mit nach Deutschland und mit nach London. Kostenlos! =)

Also rückt ein Heimatbesuch näher  =) Sau cool. Heute werde ich ihn fragen, ob er mich mitnimmt, wenn ich hier in London fertig bin oder wenn ich mal einen Abstecher machen möchte. Denn ich vermisse meine Familie und meine Freunde schon.

Dennis

26.03.2011, 27.03.2011 und 28.03.2011

Am Samstag hatte ich ne gute Schicht. 9,29 Stunden gearbeitet, 27 Pfund Trinkgeld gemacht und danach noch schön ein paar Bierchen geschnappt. Dann ging ich zur Monument Bus Station, fuhr zu Elephant and Castle (wo kommt nur so ein komischer Name her?) und dort wartete ich auf den Nightbus N86. Ca 30 andere Personen warteten auch auf unterschiedliche Busse. An der Haltestelle kam ein kleiner, weißer Mann zu mir. Vllt Mitte 40, total besoffen und auch ansonsten nicht mehr alle Latten am Zaun. Er fragte nach ner Zigarette. Ich sagte ihm, dass ich Nichtraucher bin, was natürlich gelogen war. Die Zigaretten sind einfach zu teuer, um jedem, der fragt, eine zu geben. Ich verdiene mir mein Geld ja auch selbst. Ich hätte einfach "Nein" sagen sollen, dann hätte ich wenigstens nicht gelogen. Naja, ich nahm mir an der Station noch nen Burger mit Pommes und ging etwas näher zur Haltestelle. Da seh ich, wie der Mann von eben mit einem großen, muskulösen Schwarzen spricht. Der Schwarze war sehr gut gekleidet. Keinen Mantel, eher einen Frack, weißes Hemd, Sacko, schwarze Hose und Schuhe...auf jeden Fall sehr gut gekleidet. Als wäre er Potier im Fitnesscenter. Und einen Trolli hatte er dabei. Er sah sehr stark aus. Er fiel mir schon letzte Woche im Nightbus auf, weil er kaum zu verwechseln ist. Außerdem trägt er einen riesigen Ring aus Gold über zwei Finger oder so. Er faltete gerade den kleinen, weißen Mann ganz deutlich zusammen. Er solle ihn in Ruhe lassen, sonst bekommt er eine. Und der kleine Mann hat sich nicht mehr gegeben. Er folgte dem Schwarzen, der immer versuchte, von ihm weg zu kommen. Und irgendwann schrie er ihn wieder an, er solle aufhören, ihm zu folgen, sonst rappelt es. Als der Schwarze an mir vorbei ging, wollte ich ihn fragen, ob er auch auf den N68 wartet, denn ich war nicht sicher, ob ich den Plan richtig gelesen habe und ob der Bus bald kommt. aber er ignorierte mich gänzlich. Und da seine Laune nicht so gut war, schnappte ich den kleinen Typen an der Schulter und zog ihn weg. Dann teilte ich ihm noch meine Meinung mit, dass er jetzt aufhören soll den Schwarzen zu belästigen, schließlich sei der doch größer und stärker und er solle jetzt vernünftig sein und bei mir stehen bleiben, ohne mit mir zu reden, sonst bekommt er eine von mir. Er soll aufhören, mich zu unterbrechen wenn ich rede und er hat gefälligst zuzuhören und und und. Ich war überrascht, dass ich solange english reden konnte ohne irgendwelche Denkpausen einzulegen. Ich gab ihm dann eine Zigarette. Er lief so in der Gegend rum, um die Haltestelle, wollte wieder auf mich zukommen und stolperte über den Bordstein und viel mit dem Kopf auf den Straßenasphalt, zwei Meter vor einen Bus. Der Bus konnte zum Glück noch bremsen, weil er eh an der Haltestelle halten wollte. Da hat der Typ echt Glück gehabt. Nach zwei Minuten konnte ich ihn dann aufheben. Ich ging kurz pinkeln und als ich zurück kam, saß er an der Haltestelle. Der Schwarze hat aber wieder seine Position geändert und stand nun 10 Meter neben der Haltestelle. Um es kurz zu machen, wenig später kam der Bus N68 und der Schwarze stieg auch in den Bus ein. Der kleine Mann wartete weiter auf den Bus 343.

Um 6 Uhr war ich zu Hause. Dann chatete ich noch etwas mit Steffen auf ICQ, schaute mir Online den Start des ersten Formel 1-Rennens an. Ich mixte mir noch ein Glas Gin mit Wasser und schaute weiter Formel 1 im Internet. Gegen 7 Uhr oder 8 Uhr morgens kam mein polnischer Mitbewohner nach Hause. Er reinigt nachts die Straßen in Soho. Er hat Kinder und ist verheiratet, doch seine Familie lebt in Polen. Ab und zu fliegt er rüber und besucht sie. Er hat es also hier nicht leicht. Normal haben wir nicht viel miteinander zu tun. Wir sehen uns kaum aber er ist nett.

Ich saß in der Küche und bot ihm auch ein Glas Gin an. Allerdings lehnte er ab. Er sagte, dass er Vodka bevorzuge. Dann ging er schlafen und ich kurz darauf auch.

Sonntags schlief ich bis 16 Uhr. Bin ja auch erst um 8 Uhr oder 9 Uhr ins Bett. =)   Und ich hätte noch länger geschlafen, wenn es nicht um 16 Uhr an meine Zimmertüre geklopft hätte. Ich antwortete nicht. Es klopfte wieder. Ich blieb wieder still. Dann ging die Tür auf. Ich drehte den Kopf zur Tür und sah meinen polnischen Mitbewohner. "Dennis, come in the kitchen. I have Vodka".  =)   Ich sah das Strahlen in seinen Augen. Wie ein Kind an Heiligabend freute er sich. Ich war zwar noch verkatert aber ich brachte es nicht übers Herz, ihm abzusagen. Also ging ich in die Küche und "frühstückte" Vodka mit ihm  =)  Wir saßen im Garten in der Sonne und rauchten und tranken. Zusammen eine halbe Flasche. Wir telefonierten mit meinem Freund Marek aus Deutschland. Wir laberten und hatten Spaß. Nach einer Stunde umarmte er mich und sagte, dass er jetzt noch etwas schlafen geht und dann zur Arbeit fährt. Das Eis zwischen ihm und mir ist, denke ich, gebrochen. Mit diesen Jungs musst Du nur Vodka trinken. Dann bist Du akzeptiert. =)

Ich machte mich fertig und fuhr dann auch langsam los in Richtung City, denn ich wollte mich ja mit den anderen Barkeepern im Tower Hill treffen, um auf die Party unseres Chefkochs zu gehen. Und dann fuhr ich, mehr als gut angeheitert, in die Stadt.

Dort nahmen wir noch ein Bierchen und fuhren mit dem Taxi zur Party. Sie wohnten im Judenviertel. Sehr orthodoxe Juden leben dort. Für mich war das ein komisches Gefühl. Wegen der Geschichte unseres Landes und so. Komisch. Enge 5-Zimmer-Wohnung, mindestens 30 Leute, 20 davon kifften (brauch ja nicht zu erwähnen, dass ich natürlich keine illegalen Drogen nahm). Aber die anderen tranken alle munter. Ich denke, auf der Party wurden vllt auch noch andere Drogen konsumiert. Einige Barkeeper haben mir auch schon erzählt, nen LSD-Trip oder Kokain-Trip probiert zu haben. Pepper oder Popper haben sie sich auch reingezogen. Das ist zwar legal, aber macht auch für Sekunden high und ist ebenfalls sehr gesundheitsschädlich. Es riecht wohl nach Clor und ist in einem kleinen Fläschen. Es erweitert die Blutgefäße, erhöht die Herzfrequenz und macht dadurch warm, dann ist man kurz high und so weiter und so fort. Traurig, wenn man sowas nötig hat. Ich bemitleide jeden, der sowas nötig hat. Bääh, scheiß Drogen-Pack. Wirklich ätzend. Aber, von den Drogen mal abgesehen, war die Party gut, lustig, interessant und cool.

Gegen 3 Uhr oder 4 Uhr morgens sind wir dann zu viert (mein Chef, ich und zwei weitere Barkeeper) zu meinem Chef nach Hause, weil wir dort schliefen. Wir saßen aber bis 8 Uhr in seiner Küche, aßen Linsensuppe, Fladenbrot und türkischen Salat (mein Chef heißt Okan und ist Türke und wohnt in einem Türkenviertel), was wir alles vorher in einer kleinen Bude kauften. Dann gingen wir pennen.

Montags stand ich zwei Stunden später auf und Benedikt, ein Barkeeper, und ich fuhren dann gegen 11 Uhr zum Tower Hill, weil meine Schicht um 12 Uhr begann. Es war gar nix los, aber ich war so verkatert. Und ich war froh, als ich entlich zu hause war.

Im Zug bin ich noch ein bisschen weggepennt und an meiner Station wach geworden, allerdings habe ich erst geschnallt, dass es meine Station "Norwood Junction" ist, als wir weiterfuhren. Ich also an der nächsten Station raus und eine wieder zurück. =)   Machen wir uns nichts vor, es war ne Frage der Zeit, bis das passiert. =D

Heute und morgen chill ich. Nächste Woche geh ich ins Automobilmuseum, mir den Knight Rider anschauen  =)   Ein Kindheitstraum wird war. Der steht da, zusammen mit Dudu, dem Badmobil, dem Karren aus "Back to the Future" (Zurück in die Zukunft) etc. Geil. Knight Rider! (In die Uhr sprechend: "Kumpel, komm her, ich brauch dich"!)

So, soviel zu meinem Wochenende! =)

Dennis

25.03.2011

Ich habe keine Ahnung was das hier mit meinem Schlaf ist. Es dauert lange, bis ich müde werde und wenn ich mal schlafe, penn ich 10 oder 12 Stunden. Also heute wieder lange geschlafen. Gleich fahr ich zur Arbeit. Ich hoffe, dass ich nach der Arbeit müde bin, damit ich schlafen kann. Denn am Samstag geh ich ja wieder arbeiten.

Naja, wir werden sehen. Heute war wieder schönes Wetter in London. Ich werd mich jetzt mal fertig machen und dann geht es auch schon los.

Es war praktisch nichts los auf der Arbeit. Hatte um 11 Uhr schon wieder Feierabend und keinen Cent Drinkgeld verdient. Naja, dann halt morgen.

Gruß

Dennis

24.03.2011

Bisher ein sehr effektiver Tag. Sehr viele vokabeln gelernt, 3 Maschinen Wäsche gewaschen, viel Kaffee getrunken und Gitarre gespielt. Nun fahr ich an die Tower Bridge zum Themseufer einen großen Becher Kaffee trinken  =)

Geiles Wetter draußen. Bei Sonnenschein ist London noch etwas schöner   =)

Und später geht es dann zur Arbeit.

Den Nachmittag verbrachte ich am Themseufer direkt an der Tower Bridge bei einem schönen großen Becher Kaffee in der Sonne. Da zu sitzen und die Leute zu beobachten macht einfach Spaß. Danach ging ich zur Arbeit. Kein Trinkgeld, 5,10 Stunden gearbeitet und wieder nach Hause. Egal, morgen wird es hektischer bei der Arbeit. Und am Samstag wohl auch. Nächste Woche habe ich ne Doppelschicht von 12 Uhr bis 1 Uhr, eine Einzelschicht am Montag und am Donnerstag auf Abruf. Also 3 definitive Schichten. Das bringt Kohle.

Take care.

Dennis

22.03.2011 und 23.03.2011

An beiden Tagen quasi gar nichts gemacht. Immer lange geschlafen, fern gesehen oder Gitarre gespielt. Am Donnerstag, Freitag und Samstag muss ich arbeiten, Sonntag bin ich auf einer Party eingeladen. Mal schauen, wie es wird.

Zudem beschäftige ich mich langsam damit, mir Gedanken über meine Heimreise zu machen. Wann fahr ich nach Hause, wie fahr ich nach Hause und wie geht es dann beruflich weiter.

Aber vorher möchte ich hier in London noch einige Sachen machen. Aber das eilt jetzt nicht in den nächsten zwei oder drei Wochen.

Dennis

21.03.2011

Wie Ihr auf der Startseite sehen könnt, habe ich ein neues Video mit weiteren Londonbildern online gestellt. Kopiert einfach die Adresse und fügt sie in die Suchleiste ein. Ich tat dies, weil Beepworld nicht genügend Kapazitäten zur Verfügung stellt, um hier mehr Bilder hochzuladen.

http://www.youtube.com/watch?v=Ja-y3_2U6ow

Viel Spaß beim schauen.

Ansonsten habe ich heute nur geschlafen.

Dennis

20.03.2011

Nach der Arbeit haben wir im Beerhouse noch etwas zusammengesessen und was getrunken. Danach haben wir uns (ich und zwei andere Barkeeper) Vodka, Bier und O-Saft gekauft und auf dem Weg zu einem Club alles getrunken. Es hat schon was, wenn man durch London torkelt, über die London Bridge, im Hintergrund die Tower Bridge, rote Busse fahren an einem vorbei und schwarze Minicabs. =)

Hier gibt es ein Club, namens Church. Der macht Sonntags um 12 Uhr auf und hat auch nur bis 16 Uhr geöffnet. Was da gesoffen wird, kann sich keiner vorstellen. Als wäre es ne Sportart oder so. Wir pennten bei Benedikt, einem Barkeeper vom Beerhouse. Als ich gegen 20 Uhr aufwachte, hatte ich sogar meine Jacke noch an. Es war heftig. Dementsprechend fühlte ich mich auch. Total verkatert.

Egal,, ich werde jetzt auf jeden Fall mehr akzeptiert. Am Sonntag gehen wir alle zusammen auf ne Party beim Koch vom Beerhouse. Und schlafen werden wir beim Duty-Manager. Wird bestimmt lustig.

Dennis

19.03.2011

Mama hat Heute Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch Mama  =)

Ich musste doch nicht arbeiten. Hatte kurz vorher einen Anruf bekommen, dass nicht genügend Reservierungen vorliegen. Naja, aber heute muss ich arbeiten.

Dennis

 

18.03.2011

Okay Mates, bis halb 10 geschlafen, aufgestanden, Kaffee getrunken. Ich denke, dass ich nun wieder im normalen Rythmus bin. Heute abend muss ich in der Old Street arbeiten. Das heißt, dass ich gegen 4 Uhr in der Nacht zu Hause sein werde. Wenn ich dann schnell schlafen gehe und am nächsten Tag bei Zeiten aufwache, bin ich quasi wieder im richtigen Rythmus.

Nächste Woche habe ich 3 definitive Schichten. Also habe ich mich durchgesetzt! Yes!  =)   Das heißt, bei 3 Schichten:

ca 5 Pfund pro Stunde und im Schnitt 6 Stunden pro Schicht = 30 Pfund x 3 = 90 Pfund pro Woche

plus 20 Pfund im Schnitt pro Schicht = 60 Pfund pro Woche

In Summe = 90 Pfund plus 60 Pfund = 150 Pfund

150 Pfund minus 80 Pfund Miete minus 22,50 Pfund Transport = 47,50 Pfund pro Woche zum Leben. Das reicht, denn für die nächsten 3 Wochen ist die Miete schon gezahlt. Somit erhöht sich das Budget wöchentlich um 80 Euro, d.h. ich kann etwas Geld auf Seite legen und sparen. Dann kann ich die Miete in den nächsten Wochen zahlen und ... kurz gesagt, die nächsten 5 oder 6 Wochen wären finanziert. Da ich nur bis April oder Mai bleiben will, mach ich mir um die Finanzen in London keine Sorgen mehr.

Ich habe mich dazu entschieden, mir ein Pretty Green Shirt zu kaufen. =)

Soeben habe ich mein Zimmer aufgeräumt, bisschen Gitarre gespielt und Nachrichten auf Bild.de gelesen.

Jetzt geh ich in die High Street Mittagessen kaufen und dann mach ich mich langsam fertig, um auf die Arbeit zu fahren.

Dennis

17.03.2011

Ich versuche, wieder in den richtigen Schlafrythmus zu kommen. Ich war bis 9 Uhr am morgen wach. Dann schlieef ich bis 20 Uhr am Abend. Kurz E-Mails checken, fertig. Ich nahm eine leichte Tablette und schlief ein.

16.03.2011

Lange geschlafen, E-Mails checken, später noch in die High Street ein bisschen einkaufen und fertig. Mehr mach ich heute nicht mehr. Ich lese das englische Buch weiter und schau evtl. einen Film. Das wird es dann für Heute gewesen sein. Bin etwas verkatert  =)

Dennis

15.03.2011

Um 17 Uhr musste ich arbeiten. Vom Betrieb her ging es, nicht zu viel und nicht zu wenig. Danach haben wir im Beerhouse ordentlich einen gebechert und ich war zum ersten Mal seit langer Zeit wieder betrunken. =)

In der Runde erzählte ich dann meine Ibiza-Geschichte. Die kam sehr, sehr gut an. Die Leute hatten Bauchschmerzen und Schmerzen im Gesicht vor lachen. Ich glaube, ich habe gestern ein paar Punkte gemacht und werd mehr Schichten bekommen. Ich denke, der Fall wird jetzt eintreten. Aber das wird sich zeigen. Ich muss ja nicht 5 mal die Woche arbeiten. 3 mal reicht vollkommen, um hier überleben zu können.

Dennis

14.03.2011

Servus Leute, heute ist wieder ein ruhiger Tag. Bis 12 Uhr geschlafen, E-Mails checken, Kaffee trinken. Dann war ich in der High Street Essen fassen. Chicken Wings with chips and Coke. Dann ging es ab in den Supermarkt und wieder zurück. Morgen werde ich vllt arbeiten. Wenn nicht, schau ich mir mit einem anderen Barkeeper das Spiel (Inter vs. Munich Anm. d. Red.) im Beerhouse an.

Der heutige Abend wird auch ruhig.

Ich möchte alle, die hin und wieder auf dieser Seite vorbeischauen, bitten, mal ins Gästebuch zu schreiben, damit ich nen Überblick gewinne, wer hier ab und zu noch liest. Vielen Dank dafür.

Wir haben schon quasi Mitte März. So langsam kann ich mir Gedanken machen, wie es hier in London weiter geht. Das System mit meinem Job funktioniert, also brauch ich mir keinen anderen zu suchen. Die Miete für die nächsten 3 Wochen ist bereits bezahlt. Vom Trinkgeld und Lohn in der nächsten Woche kann ich auch ganz gut leben. Mein englisch wird auch immer besser. Wobei ich das ab morgen nochmal mit einem Schub intensivieren will. Mehr Vokabeln lernen, mehr sprechen mehr englische Filme schauen und intensiver mein Buch "About a boy" lesen. Danach werd ich noch ein zweites Buch auf englisch lesen und wohl auch noch ein drittes.

Was will ich ansonsten noch hier in London machen?

Ich will mir ein Buch im Buchladen aus dem Film "Notting Hill" kaufen, die CD "Whats the story (Morning Glory)" in der Berwick Street kaufen und das neue Album von Beady Eye "Differnt gear, still speeding" möchte ich auch haben. Wo ich dieses kaufe, ist mir eigentlich egal. Irgendwo im Zentrum.

Ansonsten würde ich noch gerne rausbekommen, wo hier die ganzen Prominenten leben. Da muss ich noch mal hin. Nach Camden, Primrose Hill. Ich überlege, ob ich daraus ne 3-Tages-Aktion mache und das ganze hier dokumentiere. Also vom Routensuchen bis zum Promi-treffen, von morgens bis abends. Mit Laptop dabei (In jeder ordentlichen Kneipe kann man mit seinem eigenen Laptop ins Internet).

Dann will ich morgens an die Royal Albert Hall, wenn Beady Eye dort steht. Vllt erwisch ich die Jungs, wenn sie zum Soundcheck in die Halle kommen. Wobei Andy Bell und Gem Archer mir mal in Köln hinter dem E-Werk über den Weg liefen. Damals waren sie erst kurz in der Band und sie haben mich nicht interessiert. Sie haben mich gesehen, weil ich der einzigste war, der sich hinter die Halle getraut hat. Und sie schauten zu mir rüber. Vllt gelingt mir das wieder irgendwie.

Aber wenn ich diese Dinge erledigt habe, könnte ich mir langsam ein paar Gedanken über meine Rückkehr machen und den nächsten Schritt angehen. "FINDE EINEN JOB IN LUXEMBOURG", allerdings werde ich ein paar fette Bewerbungen von London aus schicken, denn das macht Eindruck.

Ich denke mal über alles nach.

Greets from London.

Dennis

13.03.2011

Die ganze Nacht kein Auge zugemacht. Um 12 Uhr Mittags eingeschlafen und um 20 Uhr aufgewacht. Jetzt wieder hellwach. Schlechter Rythmus. Nun vertriebe ich mir, wie so oft, die Zeit im Internet.

Dennis

12.03.2011

Okay Mates, die nächsten 3 Wochen sind finanziert. Die Lederjacke habe ich nicht gekauft, weil innen auf dem Logo ein Totenkopf abgebildet war. Sie war sogar reduziert von 50 auf 30 Pfund, aber ich mag keine Tötenköpfe. Fertig. Vorher hatte man sie auf 50 Pfund reduziert. Und jetzt nur noch 30 Pfund. Mir egal. Ich werde heute wieder in die Stadt fahren und ich werde schon eine coole Jacke finden. Da bin ich mir sicher.

Nach der Arbeit saß ich noch mit einem Barkeeper und mit meinem Chef zusammen. Mein Chef fragte mich mehrmals, ob alles okay ist. Dann erzählte ich ihm von meiner Situation mit der Servicekraft und meinem Konflikt letzte Woche. Er meinte, sie hätte gar nichts zu sagen und beim nächsten mal soll ich zurückschreien. Sie sei selbst nicht die Beste und mein Arbeitstempo wäre sehr gut. Er ist zufrieden mit mir. Er hat auch sonst nichts negatives über mich gehört. Ich solle mir nur nichts gefallen lassen. Sauber.

Wir haben zwei oder drei Bier getrunken. Dann bin ich nach Hause.

Also, alles im Lot. Ich vermisse meine Familie, meine Freunde, Merzig, Fussball und einfach nur einen gemütlichen DVD-Abend mit Marine auf dem Sofa. Dabei eine Pizza bestellen und rumalbern. Naja, ich vermisse auch das deutsche Essen, die deutschen Regeln und meinen Bruder, meine Mama und meinen Papa. Ich vermisse es, mit Steffen bei ihm auf dem Sofa zu sitzen, Öttinger zu trinken und dumm rum zu labern. Ich vermisse Deutschland.

Aber es ist auch cool hier. Ich finde es wirklich geil in London und es geht mir hier gut. Aber ich weiß genau, das hier ist nichts dauerhaftes. Ich lerne hier ne Menge über mich, über Frauen, über Menschen. London, müsst Ihr wissen, ist sehr, sehr oberflächlich. So hab ich das noch nie erlebt. Aber das hier ist Rock´n´Roll. Hier geht schon die Post ab. Besonders in der Stadt, besonders am Wochenende. Anscheinend wohne ich nicht so weit von einem der 4 Flughäfen entfernt, denn hier fliegen im Minutentakt die Flugzeuge her. Sie sind nicht sehr laut, aber ich sehe sie draußen, wenn ich ne Zigarette rauche. Ständig starten und landen hier Flugzeuge. London ist ne große. eine sau schnelle und anscheinend auch wichtige Stadt.

Es ist jetzt 6:51 Uhr (MEZ), also deutscher Zeit. Ich lege mich nun schlafen, aber melde mich im Laufe des Tages wieder.

 

So, bist 15 Uhr geschlagen, Frühstück (Pfannenkuchen) und danach ab nach Groydon, Shopping Center. Alle läden abgeklappert. Primark, H&M etc. Endweder waren die jacken zu teuer, falsche Farbe oder zu groß oder zu klein. Letzte Station war Zara. Ich wollte die Suche schon abbrechen, da viel mir ein Kleiderständer auf. Kurz gesagt, ich fand ne Jacke. 30 Pfund. Das reichte. Tip Top. Wie Ihr auf dem Bild auf der Startseite sehen könnt. Richtig geil.

Dennis

11.03.2011

Ich musste doch nicht arbeiten. Kurz, bevor ich das Haus verlies, bekam ich einen Anruf von Duty Manager, dass es nur 20 Reservierungen sind und ich nicht gebraucht werde. Naja, dann geh ich halt heute arbeiten. Ich bin dann um 10 Uhr am Abend eingeschlafen und wurde durch mein Handy gegen 0.30 Uhr wieder geweckt. Ein anderer Barkeeper war dran und teilte mir mit, dass er sich für mich einsetzte und ich in der nächsten Woche 3 oder 4 Schichten habe. Allerdings konnte ich nicht mehr einschlafen und war hellwach.

Ich checkte meine E-Mails und ich sah, dass ich am Dienstag auf Abruf bereitstehe, am Freitag eine "Runner-Schicht" habe und am Samstag arbeite. Mal sehen, was sie mir noch absagen und an welchen Tagen ich tatsächlich gehen kann. Ich richte mich mittlerweile im Beerhouse auf alles ein.

Die Frage, ob ich mir wirklich noch einen neuen Job suchen sollte, kann ich im Moment nicht beantworten. Ich mache mir nun langsam Gedanken um meine Rückkehr. Mitte April oder Anfang Mai wollte ich zurückkommen. Jetzt haben wir Mitte März. Also müsste ich noch 4 bis 6 Wochen überbrücken. Das könnte ich evtl. auch mit diesen wenigen Stunden im Beerhouse schaffen. Mal sehen.

Ich habe mein Geld von meinem deutschen Konto auf mein englisches Konto überwiesen. Das war am 09.03.2011. Am 10.03.2011 war es noch nicht da, also hoffe ich, dass es heute kommt. Dann geh ich mir vor der Arbeit die Jacke kaufen. So. Damit kann ich mir noch Gedanken machen, wie ich meine Kleider wieder nach Deutschland bekomme. Mein Koffer, meine Gitarrentasche und meine Umhängetasche waren randvoll, als ich am 09.01.2011 anreiste. Bin mal gespannt, wie ich die Dinge wieder alle in den Koffer bekomme plus den neu erworbenen Kleidern.

Dennis

09.03.2011 und 10.03.2011

Am 09.03.2011 hab ich quasi nichts gemacht. Bisschen an meiner Musik rumgefeilt und Dokumentationen über Oasis aus Youtube gezogen, weil man sie in Deutschland nicht sehen kann. Aber ansonsten war es ein lauer Tag. Nichts "londonspezifisches".

Heute bin ich sehr früh aufgestanden, gefrühstückt und mich ebenfalls einige Stunden der Musik gewidmet. Ich denke, da wächst was heran. =)

Ich habe bei meiner letzten Shopping Tour eine colle schwarze Lederjacke gesehen, die auf 50 Pfund reduziert war. Die würde mir gut gefallen und geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Allerdings habe ich hier in London gelernt, dass nicht alles am selben Tag sein muss. Ich kann auch noch ein paar Tage warten und mal sehen, wieviel Trinkgeld ich am Wochenende bei einer Schicht bekomme. Vllt leiste ich sie mir davon. Der März ist zwar finanziert und auch die erste Aprilwoche, aber sicher ist sicher.

Wenn die Jacke am Montag nicht mehr da sein sollte, ist es auch nicht schlimm. Das ist halb so wild. Irgendwo werde ich ne andere Jacke finden.

Ich überlege ernsthaft, mich jetzt schon wieder körperlich in Form zu bringen. Etwas joggen wäre gut. Ich kann zwar mein Gewicht von ca. 87 Kg halten, aber konditionell hab ich wohl gar nichts mehr drauf. Vllt beginne ich mit 20 Min., vllt 4 mal pro Woche. Und dann pro Woche um 15 Minuten steigern. Also in der zweiten Woche 4 x 35 Min. und in der dritten Woche 4 x 50 Min. bis ich 65 Minuten am Stück laufe. Dann beginn ich mit Sprinttraining. Hmm, ich muss was machen, denn wenn ich im April oder Mai zurück komme, will ich direkt wieder Fussball spielen.

Ich überlege es mir.

Oh, durch Zufall habe ich in der Liste gesehen, dass ich heute ab 18 uhr als "Runner" im Tower eingeteilt bin. Runner bedeutet, dass ich für die Gläser spülen und Bierfässer wechseln zuständig bin. Und wenn es mal stressig hinter der Bar wird zapfe ich auch Bier. Zudem bin ich auch am Trinkgeld beteiligt. Das heißt, ich habe in dieser Woche also doch zwei Schichten. Heute und Morgen. Okay, dann denke ich mal, die schwarze Lederjacke kann kommen. =)

Take care.

Dennis

08.03.2011

Hab gestern abend ne halbe Schlaftablette genommen. Habe dann bis Heute 18 Uhr geschlafen. Fuck off. Naja, den ganzen schönen Tag verpennt. Deshalb gibt es heute nicht viel zu schreiben. Naja, ich schütte mir jetzt mal zwei Dosen Bier rein und dann sehen wir mal ob ich müde werde. wenn es schmeckt, geh ich nochmal los und kaufe mir wieder zwei Dosen. oder drei.  =) War schon lange nicht mehr betrunken und werde es heute auch nicht sein. =)

Call me "The Roller".

Dennis

 

07.03.2011

Da ich in der Nacht keine Minute schlief, bin ich schon früh los in die City. Manchmal habe ich solche Nächte, da kann ich einfach nicht schlafen. Der Rythmus ist ein anderer, durch die Arbeit bedingt. Naja, ich also in den Pretty Green Store in der Carneby Street. Das ist das Modelabel von Liam Gallagher. Und ich muss sagen, heute habe ich mich über den Kerl echt geärgert. Viele Klamotten kenn ich von Bildern mit ihm. er trägt logischerweise seine eigene Mode. Aber da kostet ein Mantel zwischen 200 und 800 Pfund. Ein T-Shirt locker 40 Pfund. Ein einfacher Stoffschal, gemustert, 40 Pfund. Schuhe zwischen 160 und 300 Pfund. Fuck off. Liam Gallagher, der Working Class Hero verkauft sein Zeug im Modell der Hochpreispolitik. Das passt nicht zusammen. der Laden öffnete, wie die anderen geschäfte auch, um 10 Uhr morgens, ich war schon um 9:55 Uhr da. Ich war der einzige "Kunde", auch als ich den Laden um 10:15 Uhr wieder verlassen habe. Ich kann mir denken, warum.

Viele Fans wollen diese Produkte, können sie sich aber nicht leisten. Und so gerne ich seine neue Band "Beady Eye" mag, so sehr hat mich das Heute geärgert.

Liam, falls Du das hier liest: Bitte umdenken. Wir haben Dich auch groß gemacht, also denk an uns und geh runter mit diesen Preisen. Achso, du sprichst wahrscheinlich kein Deutsch. Dann noch mal auf englisch:

Hey mate, d´you like to be the working class hero? Shut up, Liam. Fuck off. I want to see lower prices, okay? Your fuckin´clothes are too expensiv. I´m a poor dog in this town. I´m a fuckin´ Barkeeper and i earn the minimum salary. 5 Point 93 Pounds per hour, d´you know. I´m the biggest Oasis-Fan in the whole world and of all time and i´m a Beady Eye fan, too. But i´ll never buying your fuckin´clothes, ´couse it´s too expensiv. D´you have to know that.

Nice songs on "Differnent gear, still speeding". It sounds good.

 

Okay, so, ich also in H&M rein, aber zu teuer im Vergleich zu Primark. Ich also weiter, zu Primark. Zwei Shirts, eine Jeans und ne Umhängetasche für 19,90 Pfund. Ha. =) Da gönnte ich mir noch ne Sonnenbrille für 2 Pfund! =D

Insgesamt hat mich der tolle, supersonnige Tag heute inklusive Kaffe und Transport 31 Pfund gekostet. Der Preis ist in Ordnung für Klamotten und die anderen Dinge.

Listen up, Liam. 31 Pounds for the Day inclusiv two shirts and a Jeans, Sunglasses, a bag, a Coffee and the transport from South Norwood to London Bridge by train, to Oxfort Circus by tube und back to London Bridge by tube, too. And than back to South Norwood by train.

Dennis

06.03.2011

Heute habe ich mich mal erholt von den letzten 4 Tagen. Bett frisch bezogen, am Abend in der High Street Pizza und Hot Wrings gegessen, ein paar Dinge eingekauft wie zum Beispiel Gummibärchen, Chips (Keine Pommes) und ein süßes antialkoholisches Getränk namens Oasis!  =)

Ansonsten schau ich ein bisschen TV und freue ich auf morgen, wenn ich in die Oxford Street fahre und mir ein paar Kleider kaufe für wenig Geld. T-Shirt, vllt ne Hose und ne coole Sonnenbrille. Dann will ich noch ein paar Bewerbungen abgeben. Mal sehen, was so geht.

Dennis

05.03.2011

Bis 11 Uhr geschlafen. Dann habe ich gefrühstückt, E-Mails gecheckt und um 15:30 Uhr bin ich zur Arbeit gefahren. Zuerst hatte ich mich auf der Arbeit bis 8 Uhr gelangweilt, aber dann ging es richtig rund. Ne Menge Leute und ich war alleine hinter der Bar. Resultat: 56 Pfund Trinkgeld.

Der Rückweg war the same old story. Ungefähr 1,5 Stunden durch die nacht von London. Naja, whatever. Ich habe mir vorgeholt, am Montag in die Oxford Street zu fahren und etwas von meinem Trinkgeld aus der Woche unter die leute zu bringen. Ne neue Hose, ein T-SHirt und ne Sonnenbrille stehen auf dem Programm. Das muss ich mir einfach mal gönnen. Ihr fragt Euch jetzt bestimmt, warum ich erst am Monztag fahre. Ich könnte ja auch morgen fahren, denn hier haben auch Sonntags die geschäfte auf. Ja, könnte ich, aber am Wochenende sind zu viele Touristen in der Stadt. Da ist es angenehmer, Montags morgens in die Stadt zu fahren und zu shoppen. Ich werde in den Primark fahren, da bekommt man gute Sachen für wenig Geld. Die haben im Moment "Sale", das ist wie bei uns der Schlussverkauf.

Okay Leute.

Es grüßt

Dennis

04.03.2011

Ich habe bis 15 Uhr geschlafen, machte mich fertig um zur Arbeit zu fahren und fuhr zur Arbeit.

Heute war es wirklich richtig stressig. Ich arbeitete heute in der Old Street, also dort, wo es richtig rund geht und nicht so gesittet wie im "Tower Hill". Da ging heute wirklich die Post ab. Resultat: 40 Pfund Trinkgeld. Minus 7,50 Pfund für Transport und 2 x 1 Pfund für irgendeine Teigtasche mit Fleisch an der Busstation "Elephant and Castle". Wobei mir eins noch auf den Boden fiel. Ich warf es weg. Hat eh nicht geschmeckt. Ähnlich wie der Kebap, den ich mir mal hier in Norwood Junction in der High Street gekauft habe. Ätzend.

Auf der Arbeit hatte mich heute eine Servicekraft (Bedienung) heftig angemotzt, weil sie wollte, dass ich noch etwas Schaum aufs Bier mache. Dann hab ich ihr kurz die Meinung gesagt, ein anderer Barkeeper meinte dann noch zu ihr, sie soll einen Gang zurück schalten und die Situation war (vorläufig) erledigt. Sie hatte sich mal bei einem anderen Barkeeper über mich beschwert. Der hat mir das erzählt. Also dachte ich "genug ist genug".

Bei einer Zigarette vor der Tür traf ich meine Chefin, die zuständig für dieses Problem ist. Ich fragte sie, ob es sein kann, dass diese Bedienung mich nicht mag? Aber die Chefin wusste nichts davon. Also teilte ich ihr mit, dass ich selbst mal mit dieser "Bedienung" reden werde. Wer mich kennt, weiß, dass ich mir sowas nicht nehmen lasse.

Als wir dann Feierabend hatten und die gesamte Crew beim Bier zusammen saß, fragte ich sie, ob sie kurz Zeit habe. Wir gingen um die Ecke:

Sie: "Was ist denn, Dennis"

Ich: "Sag mal, kann es sein, dass Du mich nicht magst"?

Sie: "Hä? Warum"?

Ich: "Weil ich das merke. Du motzt dauernd und machst mehr als nur den Eindruck, dass du mehr als unzufrieden mit mir bist".

Sie: "Äh, nein. Ich finde nur dass du zu langsam arbeitest".

Ich: "Achso. Na, ich denke, dass ich heute sehr schnell war. Und ich denke, dass ich sonst auch sehr schnell bin. Aber ich weiß, dass du denkst, ich kann nicht gut Bier zapfen. Was denn nun? Bin ich zu langsam, oder zapfe ich schlecht Bier"?

Sie: Äh, also".

Ich: "Pass auf, Temea, wenn du ein Problem mit mir hast, dann sag mir das. Sag es mir und zwar in mein Gesicht. Und nicht anderen Leuten oder hinter meinem Rücken. Wenn ich zu langsam bin, dann sag mir das und ich versuche schneller zu sein".

Sie: "Okay. Na, du bist neu, ich denke das wird noch besser".

Ich: "Ganz sicher".

Sie: "Das würde uns alle freuen".

Ich: "Nein Temea, wenn du was hast, komm zu mir und ich hoffe, dass WIR BEIDE einen Weg finden, besser miteinander umzugehen. Alles klar"?

Sie: "Klar".

Ich: "Danke".

Sie: "Okay".

Naja, egal wo man arbeitet, Fussball spielt oder sonstwas macht, immer ist da ein Radfahrer. Immer ist da eine Person, die meint dumm sein zu müssen. Von der lass ich mir nichts mehr gefallen.

Whatever. Ich also um 1:28 Uhr aus dem Laden zur Busstation. Im überfüllten Bus von der Old Street zu Elephant und Castle. Dort wartete ich, bis mein Bus N68 kam. Insgesamt eine Stunde war ich schon unterwegs, bis der Bus endlich kam. An der Station ist mir ein Mann aufgefallen, der gekleidet war wie ein Gentleman. Doch er wirkte irgendwie aggressiv. Er war ca. Mitte 40. Egal. Ich stieg in den Bus ein. Der Typ auch. Ich wollte mich auf einen Platz setzen, doch noch rechtzeitig stellte ich fest, dass der Platz komplett verkotzt war. Also nahm ich einen anderen Platz. Der "Gentleman" setzte sich auf den verkotzten Platz. Er war wohl ziemlich betrunken. Dann begann er zu telefonieren. Irgendwas Osteuropäisches. Weiß aber nicht genau, welche Sprache. Zwei Jungs standen neben seinem Platz. Ein normal großer 25 Jahre alter Typ und ein großgewachsener Dunkelhäutiger. Ich glaube, sie äfften seine Sprache nach. Er telefonierte auch sehr laut. Als das Telefonat beendet war, stand er auf und stritt mit den Jungs. Und nun weiß ich, warum der Nightbus auch Fightbus genannt wird. Wenige Minuten später kam es zur Schlägerei im Bus. Der "Gentleman" hatte sich einfach nicht mehr gegeben und dann gings rund. Der Kleinere drückte ihn ein paar Meter hinter ihnen an die Tür und der große hatte ihn dann im Schwitzkasten. Auf englisch schrie er ihn an, er würde ihm sein Genick brechen. Ich drückte ganz schnell hintereinander den "Stop-Button" und die Busfahrerin hielt an. Dann öffnete sie die Tür und machte die Sirene an. Dann zerrten die beiden den Mann raus. Ich sah aus der Heckscheibe, wie der "Gentleman" die Hände hoch hielt und damit sagen wollte "okay, ich tu nichts mehr". Der Große ging noch einmal auf ihn zu. Mehr konnte ich nicht sehen. Ich hoffe, sie haben ihn dann auch in Ruhe gelassen.

So, damit habe ich die Geschichte auch gerade verarbeitet.

Insgesamt brauchte ich heute fast genau zwei Stunden, um nach Hause zu kommen. Morgen kann ich wieder arbeiten. Zum vierten mal diese Woche. Ein anderer Barkeeper fühlte sich heute krank und fragte mich, ob ich seine Schicht morgen im Tower Hill übernehmen kann. Ich sagte zu. Das gibt wieder etwas Kohle.

Dennis

02.03.2011 und 03.03.2011

Am Mittwoch musste ich arbeiten. Nach Feierabend trank ich dort ein Bier und habe einen Jägermeister geext! Anschließend bin ich mit ein paar Kollegen in eine coole Kneipe namens "Roadtrip". Dort verballerte ich mein gesamtes Trinkgeld des Abends in Höhe von 12,50 Pfund. Ja, ich bin schon ein harter Hund! Da kenn ich nix und geb richtig Gas! Gegen vier oder fünf Uhr morgens war ich dann zu Hause und ging, nach einem Mitternachts- oder Wasauchimmer-Imbiss schlafen.

Am Donnerstag bin ich dann gegen 14 Uhr oder 15 Uhr aufgewacht und zwei Stunden später saß ich wieder im Zug Richtung Arbeit. Gegen Mitternacht war ich wieder zu Hause und vertreibe mir noch etwas die Zeit im Internet. Morgen muss ich wieder arbeiten gehen. Dafür habe ich in der nächsten Woche nur eine Schicht.

Auf dem Nachhauseweg ist mir im Zug eine Frau aufgefallen, die mir gegenüber saß, die war so besoffen...wirklich, die englischen Frauen kennen nichts. Die saufen, saufen, saufen. Irgendwie lustig aber auch ätzend. Bääh.

Naja, whatever.

Take care.

Dennis

01.03.2011

So, das Lied steht nun auf Youtube und ist unter folgendem Link zu finden: http://www.youtube.com/watch?v=jRAWXmvVX4M&feature=youtube_gdata

Ich entschuldige mich für die Qualität. Live hört sich der Gesang um Längen besser an, aber die einzige Aufnahmemöglichkeit ist meine Digitalkamera. Und das Ganze wurde in meinem kleinen Zimmer aufgenommen. Ich hoffe, es amüsiert Euch dennoch oder gerade deswegen. =)

Rock on!

Dennis

28.02.2011

Es ist soweit. Supernova veröffentlichen morgen den langerwarteten Song "Nameless man" in Zusammenarbeit mit Beepworld und Youtube. Dennis Schäfer stand Beepworld zur Promotion des Songs in einem Interview Rede und Antwort. Lesen Sie das Interview im unteren Teil.

 

Interview:

Beepworld: Herzlichen Glückwunsch Dennis zu diesem Song, der morgen veröffentlicht wird.

Schäfer: Vielen Dank.

BW: Worüber handelt der Song?

Schäfer: Es geht um einen Menschen, der in eine große Stadt geht und quasi von vorne anfangen muss. Doch in dieser großen Stadt hat er keinen Namen. Das heißt, er muss sich erst einmal beweisen. Und dieser Umstand fördert Gefühle ans Tageslicht. Aber es ist keine große Story. Weder negativ noch positiv.

BW: Geht es in diesem Song auch um sie?

Schäfer: Es sind mit Sicherheit Emotionen, die ich in einer großen Stadt auch gespürt habe. Aber ich möchte den Song nicht zu viel interpretieren. Es heißt, was es heißt. Für jeden hat der Text eine andere Bedeutung und jeder hört ihn so, wie er ihn hören möchte.

BW: Der Song wird Platz auf ihrem Album finden. Wann wird die Platte erscheinen?

Schäfer: Nun, wir haben jetzt den Song fertig produziert. Das Video wurde abgedreht und morgen wird es in Zusammenarbeit mit Beepworld, Youtube und Selfmade Production vorgestellt. An dem Album wird auch gearbeitet. Ein paar Songs sind schon fertig. Nameless man ist der Opener und nach dem Song wird ein Lied mit dem Namen "Miles from home" veröffentlicht, welches schon mehrere Monate fertig ist und schon bei Liveauftritten getestet wurde. Das Feedback war umwerfend. Also findet auch dieses Lied einen Platz auf dem Album. Doch zuerst wird auch für dieses Lied ein Video produziert. Und nach dieser Veröffentlichung wird an dem Album weitergeschrieben. Ich schätze mal, es wird Mai oder Juni, bis das Album rauskommt.

BW: Wird es auch in London produziert?

Schäfer: Das Album wird in Deutschland aufgenommen. Das ist sicher. Es wird ne Co-Produktion mit meinem Freund Schneckenandy, der an dem Album mitarbeiten wird. Da freu ich mich drauf. Er hat ne Menge Erfahrung auf diesem Gebiet und von dieser Erfahrung möchte ich profitieren.

BW: Hat das Album schon einen Namen und wie viele Songs werden darauf zu finden sein?

Schäfer: Das Album hat noch keinen Namen. Das hat noch Zeit. Ich rechne mit 12 Songs darauf. Für ein Debüt eine gute Anzahl. Und bevor sie fragen, es werden englische sowie deutsche Songs darauf zu finden sein. Ein deutschsprachiger Song ist schon fertig. Er heißt "In der Nacht".

BW: Wie wird das Album klingen? Akustisch, Rock´n´Roll, melancholisch?

Schäfer: Es wird von allem etwas dabei sein. Aber ich verzichte bewusst auch Drumbeats oder elektrische Impulse. Aber man kann mit Akustikgitarren auch Melancholie oder Rock´n´Roll erzeugen. Wenn man die Titel der Lieder liest, könnte man meinen, das Album wäre für schlechtgelaunte Leute. "Nameless man", "In der Nacht" oder "Miles from home" klingen nicht fröhlich. Aber das täuscht. Da sind ne Menge Songs drauf, die dazu einladen, sich ein Bier zu öffnen. Aber gedulden sie sich. Im Mai oder Juni werden sie es schon sehen.

BW: Sind weitere Liveauftritte bereits geplant?

Schäfer: 2010 spielten Schneckenandy und ich ne Menge Auftritte. Ich gab mein eigentliches Live-Debut und es folgten weitere Gigs. Aber für 2011 sind noch keine Konzerte geplant. Wir machen das Step by step. Zuerst das Album, und dann die Promotion. Da ich im Moment in London lebe, wäre das sehr teuer und stressig, immer nach Deutschland zu reisen, um Auftritte zu spielen. Also tue ich das, wenn ich wieder in Deutschland bin.

BW: Wir bedanken uns für dieses Interview und freuen uns auf die morgige Veröffentlichung.

Schäfer: Morgen Nachmittag werdet ihr etwas auf die Ohren bekommen. Einen schönen Akustik-Song. Ich danke auch.

Dennis

27.02.2011

Meine Tage gestalte ich im Moment sehr simple. Ich lese ein englisches Buch und lerne dadurch viel englisch oder schaue mir englische Filme mit Untertitel an. Dadurch tritt auch ein Lerneffekt ein. Und ich habe heute an meinem neuen Video gearbeitet, welches ich evtl. schon morgen präsentieren kann. Das Lied hat einen simplen Text. Aber egal, es macht Spaß, etwas zu tun. Ich fahre im Moment nicht mehr so oft ins 9 Meilen entfernte Zentrum, da ich dafür 7,50 Pfund zahlen muss. Das Geld spare ich lieber. Außerdem hab ich schon 1000 mal die Tower Bridge gesehen. Auch 1000 mal den Big Ben (eigentlich heißt ja nur die größte Glocke in den Turm Big Ben, aber Ihr wisst, was ich meine) und ansonsten habe ich auch schon viel von der Stadt gesehen. Am Mittwoch und am Freitag muss ich arbeiten, das heißt, ich muss so oder so in die Stadt. Aber cool ist das hier trotzdem. Heute sah ich zum Beispiel das Ligapokal-Finale Arsenal vs. Birmingham im Fernsehen. Birmingham hat überraschenderweise gewonnen.

Naja, egal.  =)

Dennis

26.02.2011

Heute habe ich sehr lange geschlafen. Schon wieder. Bin aber auch wieder sehr spät eingeschlafen. An den Abenden zu Hause habe ich schon fat ein Ritual. King of Queens im Internet schauen und ein paar Chips futtern. Das macht Spaß. =)

Ich habe ein Lied geschrieben, es heißt "Nameless Man". Ich warte, bis ich alleine im Haus bin, dann werde ich es mit meiner Digitalkamera aufnehmen, ein Video produzieren und online auf Youtube stellen. Den Link dazu präsentiere ich hier auf Beepworld. Ich denke, dass es Ende dieser Woche fertig sein wird. Vielleicht gefällt es Euch ja.

Zudem habe ich angefangen, das Buch "About a Boy" auf englisch zu lesen. Ich schreibe mir dann die unbekannten Wörter raus, lese nach, was sie auf deutsch bedeuten und dann lese ich weiter. Dadurch dauert es wohl mehrere Wochen, bis ich es zu Ende gelesen habe, aber das bringt sehr viel in Bezug auf englisch lernen. Ich habe schon 6 Seiten gelesen. =)

Dennis

25.02.2011

Heute war wieder ein ruhiger Tag. Ich habe sehr lange geschlafen. Bis ca. 16 Uhr englischer Zeit. Wurde nur hin und wieder durch das Handy geweckt. Bin aber auch sehr spät eingeschlafen. Gegen 4 Uhr in der Nacht. Als ich gestern gegen 2 Uhr nachts vor der Tür ne Zigarette geraucht habe, ist mir aufgefallen, dass die Wolken weiß am Himmel standen. Vereinzelte Quellwolken. Eigentlich nichts ungewöhnliches. Aber sie waren sehr hell. Man konnte das weiß ganz deutlich erkennen. Bei uns in Deutschland ist mir das nie aufgefallen. Da ist der Himmel, wenn er denn bewölkt ist, dunkel. Hier auch, aber die Wolken waren sehr hell. Falls Ihr nun vermutet, dass ich betrunken war, so muss ich Euch sagen, ich war absolut nüchtern. Vllt liegt es daran, dass das Stadtzentrum nur ca. 9 Meilen entfernt ist und dort die Lichter so hell sind. Vllt strahlt das auf die Wolken ab. Keine Ahnung.

Eine andere verwunderliche Sache ist, dass hier die Vögel noch um 2 Uhr morgens zwitschern. Auch das habe ich vollkommen nüchtern wahrgenommen. Ganz ehrlich. Die Vögel zwitschern nachts. Ganz komisch.  =)

Morgen ist großer Waschtag. =D  Danach werde ich irgendwo in der Stadt versuchen, Bayern gegen Dortmund zu schauen. Da hab ich Lust drauf. Da werd auch ich mal wieder einen zwitschern. Weiß gar nicht, wann ich das letzte mal betrunken war. Wird mal wieder Zeit.

Okay Leute, dann bis morgen.

Dennis

24.02.20211

Gestern war ich arbeiten. 21 Pfund Trinkgeld. War okay. Heute sollte ich für jemanden einspringen, aber ein anderer Barkeeper hat das schon übernommen. FUCK OFF! Naja, wieder ein freier Tag. Das kotzt mich langsam an. Aber ich nutze den Tag, um weitere Bewerbungen zu versenden und Vokabeln zu lernen.

Pfannenkuchen mit Ahornsirup schmeckt gar nicht so schlecht, habe ich festgestellt. Ne gute Alternative für zwischendurch. Jetzt wird erstmal Kaffee getrunken, auch wenn es schon 14:17 Uhr ist. =)    Habe ja den ganzen Tag Zeit...

Rita Thinnes, heute grüße ich Dich. Ich hoffe, Du liest meine Seite immer noch! Schreibs ins Gästebuch.

Bis später Ihr Leut.

Heute sind hier 15 Grad Celsius plus. Die Cabrios hier fahren mit offenen Verdeck rum. Die Sonne scheint und Frühlingsgefühle kommen auf. =)

Dennis

23.02.2011

Da ich gestern nicht viel gemacht habe, ausser meinen Vertrag beim SV Weiskirchen zu verlängern, gab es auch nicht viel zu schreiben. Am Abend hatte ich noch Vokabeln gelernt. Aber ansonsten war es ein ruhiger Tag.

Heute muss ich arbeiten. Bayern spielt in der Champions League gegen Inter Mailand. Da wird die Hütte voll sein Heute abend. Allerdings geht es Wochentags nur bis 23 Uhr. Das heißt, ich hab eine realistische Chance, die Tube und den Zug zurück nach Norwood Junction zu erwischen. Dann wäre ich gegen Mitternacht zu hause. Mal sehen, ob ich den Laden schnell genug sauber bekomme.

Ansonsten gibt es im Moment nicht viel zu sagen. Es ist Regenwetter, aber nicht kalt. Ideale Bedingungen um meinen neuen Union Jack - Schirm zu testen  =)

Die Jobfrage ist im Moment weiter offen. Die nächsten 14 Tage sind finanziert. Danach geht hier der Ofen aus, es sei denn, ich finde was besseres. Viele sagten mir, dass der Februar generell ein schwieriger Monat sei, aber im März würde das oft wieder anders aussehen. Da bin ich mal gespannt.

Auf diesem Wege möchte ich noch meinen Musikkameraden Andreas Becker grüßen, denn ich weiß, er ist ein treuer Leser dieser Seite. =)

Also Leute, bleibt auch Ihr mir weiter treu!

Es grüßt

Dennis

22.02.2011

Interview:

Beepworld: Herr Schäfer, wie der SV Weiskirchen heute mitteilte, haben sie ihren Vertrag in Weiskirchen um ein weiteres Jahr verlängert. Warum?

Schäfer: Nun, ich fühle mich in Weiskirchen sehr wohl. Meine Arbeit wird dort geschätzt. Auch stimmen die Rahmenbedingungen. Natürlich könnte ich vom Niveau auch einige Klassen höher spielen, keine Frage. Aber ich muss hier in London meine Zukunft neu strukturieren. Das heißt, beruflich, privat sowie sportlich die Weichen stellen. Beruflich werde ich versuchen, in Luxemburg Fuss zu fassen, privat muss ich mir gedanken machen, wie es weiter geht. Ich bin jetzt 31 Jahre alt, da sollte man schon einen Masterplan in der Schublade haben. Sportlich brauche ich mich im Moment nicht groß zu verändern. Ich fühle mich in Weiskirchen sehr wohl. Wenn es mein zukünftiger Job erlaubt, werde ich weiter in Weiskirchen Fussball spielen. Ich fühle mich dort sehr wohl.

BW: Zu welchen Konditionen werden sie dort weiter spielen?

Schäfer: Zu Vertragsinhalten äußere ich mich nicht.

BW: Ihr Vertrag läuft nur für ein weiteres Jahr. Warum nicht für zwei oder drei Jahre?

Schäfer: Ich unterschreibe nur Vertrage mit einer Laufzeit von einem Jahr. Das bewahrt mir die Flexibilität. Ich möchte mich nicht an einen verein binden. Wenn der Verein mich gut behandelt, so wie es Weiskirchen tat, spricht dann auch nichts dagegen, den vertrag zu verlängern.

BW: In Weiskirchen ist nun auf den Strassen einiges los. Sie werden da gefeiert.

Schäfer: Zu recht!

BW: Vermissen sie den Fussball?

Schäfer: Ja, sehr! Mir fehlt der Wettkampf. Mir fehlt der blöde Gesichtsausdruck der Gegenspieler, wenn ich zum 30. Mal links an ihm vorbeigegangen bin und der gegnerische Trainer draußen verzweifelt.

BW: Werden sie wieder direkt ins Geschehen in Weiskirchen eingreifen, wenn sie wieder in Deutschland sind?

Schäfer: damit kann ich mich im Moment nicht beschäftigen. Ich werde ständig bestens informiert und habe die Entwicklung in Weiskirchen im Auge. Auch habe ich einen kleinen Aktionsradius, um die Dinge von London etwas steuern zu können. Personalfragen etc. Doch im Moment ist es nicht nötig. Zwei Spiele, zwei Siege. Im Moment läuft es einigermaßen, auch ohne mich. Wenn ich wieder in Deutschland bin, werde ich am Tagesgeschäft wieder teilnehmen. Ob als Spieler, kann ich noch nicht sagen. Das hängt von meinen Fitnesswerten ab. Aber ich werde meines tun, um hier in London einen akzeptablen Fitnessstand zu erreichen.

BW: Wir danken ihnen für dieses Interview.

Schäfer: Vielen Dank.

Dennis

21.02.2011

Um 8.15 Uhr klingelte mein Handy. 0035...bin nicht rangegangen. gegen 11 Uhr rief ich zurück. Eine Leiharbeiterfirma aus Luxemburg, bei welcher ich mich vor Wochen bewarb, hat Interesse an meiner Bewerbung. Wenn sie eine Stelle in Luxemburg für mich haben, melden sie sich wieder. Das wäre ideal! So bekomm ich in Luxemburg den Fuss in die Tür. Denn eine Stelle in Luxemburg zu finden, ist Teil meines Business-Plans.

Außerdem rief mich eine Firma aus London an und wollte wissen, ob ich schon in London wohne oder noch in Deutschland lebe und plane, nach London zu kommen. Bei dieser Firma bewarb ich mich via E-Mail am Wochenende. Sie wollte mich wieder zurückrufen.

Drei Anrufe aus London, jeder wollte mich zurückrufen, aber das tat bisher keiner. Mal sehen, ob sich was tut. An meinem englisch kann es nicht liegen, denn zumindest bei den letzten beiden Telefonaten habe ich mich, objektiv betrachtet, sehr gut geschlagen.

Ansonsten machte ich heute nicht viel. Ich bin sehr müde. Am Mittwoch ist Fussball-Abend. Bayern gegen Inter Mailand. Da muss ich arbeiten. Es wird Zeit, dass ich was besseres finde. Denn mir geht das Geld aus. Aber ich werde schon einen Weg finden. Da bin ich sicher.

Jetzt bin ich schon 7 Wochen und einen Tag hier. Also fast 2 Monate. Einen Monat schaffe ich locker noch, da bin ich sicher. Aber bis Mai wäre natürlich ideal. Es sei denn, auf dem Luxemburger Arbeitsmarkt würde sich was ergeben. Dann fahr ich sofort nach Hause.

Heute sah ich, dass man von hier für 44 Pfund (umgerechnet 22 Kilo.  =)   Mein running Gag) nach Irland fahren kann. Und für 38 Pfund nach Paris. Auf der Rückfahrt nach Deutschland werde ich wohl mit dem Bus und der Fähre für 38 Pfund nach Paris fahren und anschließend für 48 Euro von Paris mit dem ICE oder TGV zurück nach Saarbrücken. Das ist immer noch günstiger als mit dem Eurostar. Aber konkrete Gedanken mache ich mir darüber nicht. Ich hab ja noch etwas Zeit, mir darüber Gedanken zu machen. Denn ich möchte mich noch etwas hier halten.

Ich fühle mich schon in der Lage, diese Berichte auf englisch zu schreiben. Es wird wirklich kontinuierlich besser. Doch ich könnte noch fleißiger sein. Ich starte heute damit. Vokabeln lernen.

Ich empfehle noch die Filme "Notting Hill" und "Bridget Jones" (Von Bridget Jones gibt es zwei Teile), um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ich hier lebe.

Und die Songs "Streets of London" und "London still" müsst ihr euch auch anhören.

http://www.youtube.com/watch?v=_emz0o638PQ

und

http://www.youtube.com/watch?v=3sO_qEypENc&feature=related

Dennis

20.02.2011

Heute war ich mit einer Freundin auf dem Camden Market. Unglaublich ist dieser Markt. Obwohl ich schon zum 2. mal da war, muss ich sagen, dass er immernoch sehr beeindruckend ist. Danach ging es in die Oxfort Street, das ist auch eine Shopping-Hochburg.

Aber die eigentliche Story des Tages spielte sich an der Victoria Station ab:

Wir schauten gerade auf die Tafeln um zu ersehen, wann der nächste Zug nach Hause fährt. Allerdings fuhr kein Zug nach Crystal Palace. grund: Wartungsarbeiten auf der Strecke dorthin. Also mussten wir den Bus nehmen. Allerdings stärkten wir uns vorher noch im Burger King. Plötzlich sprach uns vom Nebentisch eine Frau an, ob ich evtl. helfen kann. Ich fragte nach dem Problem. Dann antwortete mir die Frau:

"Also, mein Zug geht gleich nach Paris. Ich kann mich nicht weiter um diese Herrschaften kümmern (Ein Mann Mitte 50, eine Frau Mitte 40, zwei Mädchen zwischen 16 und 20 Jahre. Besonders die Kinder waren mehr als kräftig. ANsonsten erinnerte alles an die Familie Flotter, ohne ihnen zu nahe treten zu wollen. Es war ne deutsche Familie in einer Notsituation). Sie sind auf einer Zwei-Tages-Reise in London. Sie sprechen kein englisch. Sie verpassten heute den Bus zurück nach Deutschland. Sie sollten sich irgendwo am Hyde Park treffen, aber sie fanden den Treffpunkt nicht. Und die deutsche Botschaft schickte sie zur Victoria Station, um dort zu erfragen, wie sie zum Hostel für Obdachlose kommen. Aber hier kann ihnen keiner Auskunft geben. Und ich habe keine Zeit mich weiter um sie zu kümmern. Das große Mädchen ist gestern an der Botschaft zusammengebrochen und war die Nacht im Krankenhaus. Der Rest der Familie verbrachte die Nacht auf dem Flur im Krankenhaus. Sie haben noch 4 Pfund. Morgen bekommen sie Geld überwiesen und fahren dann mit dem Zug zurück. Bitte hilf ihnen".

Obwohl die Geschichte einige Ungereimtheiten hatte und ich gut auf meine Tasche aufpasste, schien die Geschichte zu stimmen. Normalerweise rennen an dieser Station immer Polizisten rum. Aber heute? Keiner.

Ich nahm mich diesem Problem an, denn ich brachte es nicht fertig, obwohl ich sehr müde war und nur nach Hause wollte, sie alleine in dieser Stadt zu lassen.

In dieser Geschichte kommt auch die Kälte dieser Stadt zum Tragen. Keiner wollte uns helfen. Ich sprach mit vielen Leuten. Reiseinformationen, Stationspersonal und und und. Dann rief ich die Notfallnummer der Polizei an. Aber wenn keiner einen Krankenwagen braucht oder es nicht brennt, kommt die Polizei nicht. Ich suchte sogar nach einer Kirche in der Nähe, um dieser Familie aus Mönchengladbach zu helfen, allerdings vergebens.

Die nahegelegene Polizeistation war geschlossen. Und ich wusste mir keinen Rat mehr. Stellt Euch das mal vor. Kein Geld, kein Wort englisch, keinen Schimma von der Stadt, keine Ahnung, wo man die Nacht verbringt...ein Alptraum.

Ich machte mich dann auf den Weg, eine andere Polizeistation zu finden. Und ich fand eine. Aber sie konnten mir nur anbieten, die Familie vorbeizuschicken, damit sie dort die Nacht verbringen können. So seien sie wenigstens sicher. Unglaublich. Zum Schluss gab ich ihnen meine Handynummer und meine E-Mail-Adresse, damit sie mir schreiben können, dass sie gut nach Hause kamen.

Insgesamt dauerte diese Aktion 3 Stunden. Und diese Familie litt sehr. In einem solchen Fall steht man plötzlich alleine da. Das ist für jeden Urlaub der Supergau. den Bus in Richtung Heimat verpassen, kein Geld, kein Dach über dem Kopf, kein Nichts. Aber ich denke, dass diese Geschichte am Ende für sie gut ausgeht. Das war ein harter Wochenendtrip für sie. Ich denke, sie werden London nicht so gut in Erinnerung halten.

Als ich ihnen dann den Weg zeigte zur Polizeistation, die eigentlich nur 600 Meter von der Victoria Station entfernt ist, machten wir uns auf den Weg zu unserem Bus. Und als ich dann am Ausgang der Station war, standen dort auf einmal zwei Polizisten. Das rundet die Geschichte richtig ab.

Dennis

18.02.2011 und 19.02.2011

Am Freitag habe ich nicht viel unternommen. Ich war den ganzen Tag zu Hause und habe Bewerbungen weggeschickt. Am Abend kurz in Crystal Palace im Pub, danach wieder heim. Ruhiger Abend.

Am Samstag war ich im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud. Das war sehr interessant. Viele bekannte Größen aus Musik, Film, Politik und Sport. Auch die königliche Familie findet natürlich dort ihren Platz. Ich denke, es ist ne Frage der Zeit, bis sie mich da auch ausstellen wollen. Mal sehen. Es ist zwar sehr teuer aber ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Oben auf dem Bild seht Ihr Mel, Will und mich.  =)

Heute musste ich nicht arbeiten. Zu wenige Reservierungen! Fuck off. Ich brauche schnell was neues. Dieses Thema bleibt spannend!

Dennis

17.02.2011

Es war ein ruhiger Tag. Ein bisschen durch die Stadt spaziert, am Abend in der Residenz auf einer kleinen Party und wieder musste ich ne Freundin verabschieden. Naja, das gehört eben dazu.

Als ich auf der McDonald´s-Terasse am Themse-Ufer vor dem London-Eye saß und im Hintergrund der Big Ben stand, klingelte mein englisches Mobilphone. Ein englischer Pub war dran und fragte mich nach meiner abgegebenen Bewerbung. Er meinte, er melde sich wieder. Fulltime-Job. Hoffentlich ruft er wieder an. Ich denke, dass ich mich am Telefon sehr gut geschlagen habe. Ich bin gespannt, denn ich brauche schnell einen neuen Job. Sonst geht mir das Geld aus.

Dennis

16.02.2011

So, wieder alleine. Heute war ein ruhiger Tag. Aber in einer Stunde muss ich wieder ins Nachbarhaus umziehen. Das heißt, Koffer packen, Gitarre und Tasche schnappen, ins Nebenhaus, dann wieder alles auspacken und hoffen, dass ich einen anderen Job finde. Denn bis jetzt ist nur die nächste Woche finanziert.

Ich habe mich online bei verschiedenen Firmen beworben, die sich auf Translation spezialisiert haben. Mal sehen, ob ich da was finde. Ich hoffe doch. Da sollte sich nun schnell was tun. Die Nervösität steigt etwas. Ich habe nun einige Eisen im Feuer. ich hoffe, dass ich was anderes finde. Es wird Zeit.

Ich habe allerdings noch ein Ass im Ärmel. Das werde ich zu Not ziehen.

"Um ein Ass aus dem Ärmel zu ziehen, muss man vorher ein Ass in den Ärmel stecken!" (Dennis Schäfer, 2011)

 

Okay. Neuer Raum ist in Ordnung. Nicht mehr und nicht weniger. Aber es lässt sich aushalten. Allerdings vermisse ich in Momenten wie diesen meine Wohnung. Meine eigene Wohnung. Mit Räumen für mich. Naja, heute ist der erste etwas schwierigere Tag. Ich weiß nicht warum, aber es ist dennoch okay. Morgen wird besser.

Dennis

13.02.2011, 14.02.2011 und 15.02.2011

Entschuldigt bitte, aber ich war in den letzten 3 Tagen sehr beschäftigt. =) Arbeiten, Shoppen etc. Ihr versteht.

Wir haben viel besichtigt aber auch ruhige Abende gehabt. Nachdem wir zum Beispiel den Film "Notting Hill" geschaut haben, sind wir am nächsten Tag dort hin gefahren. Sehr schöne Gegend. Ansonsten shoppen, shoppen, shoppen. Ich war auch im Planet Hollywood. Da haben sie geile Sachen. Zum Beispiel ndie Schuhe von Stallone aus Rocky III. Einfach geil. Und auch sonst ne Menge Dinge aus irgendwelchen Filmen. Hier in London gibt es auch ein Filmmuseeum. Da geh ich in der nächsten Woche rein.

An zwei Tagen waren wir mit Freunden aus der Sprachschule unterwegs und an den anderen Tagen schauten wir abends englische Filme. Bridget Jones kann ich empfehlen.

Aber was es hier für einen Run auf die Marke Abercrombie gibt, könnt Ihr euch nicht vorstellen. Marine kaufte in der USA eine Menge Produkte dieser Marke. Und hier schlug zu. Aber was da in dem Geschäft los ist, ist unvorstellbar. Als gäbe es nix anderes.

Morgen werde ich Bewerbungen an die deutsche Bank senden. Ich brauche definitiv einen anderen Job. Mal sehen, was sich ergibt. Gestern habe ich ca. 12 Bewerbungen in Stores und Pub´s abgegeben. Ich hoffe, es ergibt sich was für mich.

Ab Morgen pflege ic hwieder täglich diese Seite. Versprochen.

Ich möchte an dieser Stelle mal mein Patenkind Julian und seine Schwester Vanessa grüßen.

Dennis

 

12.02.2011

Gestern machte ich mich nach einem schönen deutschen Essen, welches Marine für mich kochte (Schnitzel, Nudeln, deutsche Rahmsoße) auf den Weg zur Arbeit. Marine ging mit ein paar Freunden von mir aus der Sprachschule zu einem Konzert in die 2-Arena. Ein Konzert der Gewinnerin der 5 Staffel "X-Factor". Alex Bake oder wie das Girl heißt. MArine sagte, es war ein gutes Konzert. Sie ist zwar kein Fan, aber es habe ihr Spaß gemacht.

Mir ist auf der Arbeit ein 1/2 Pint - Glas runtergefallen. Doch ich stoppte es mit dem Fuss und es blieb darauf liegen und ging nicht kaputt.  =)   Normalerweise müsste ich jetzt erklären, dass ich nicht lüge und ihr mir die Story ruhig glauben könnt. Doch wer mich schon spielen sah, weiß, dass es möglich ist!

Gegen 3 Uhr in der Früh waren wir wieder zu Hause. Es ist jetzt halb 4 und sie schläft immer noch.  =)

Mal sehen, was wir heute Abend so machen. Vllt ein paar Sehenswürdigkeiten im Dunkeln schauen. Die sind Abends immer so schön beleuchtet.

Danke an meine treuen Leser und liebe Grüße

Dennis

11.02.2011

Heute habe ich bis 10 Uhr geschlafen. Danach ging es an wichtige Aufgaben. Manche Männer werden jetzt etwas irritiert sein, aber es ist wahr: Ich musste nun meine Wäsche selbst waschen. Was für Frauen selbstverständilich ist und sie es eher als Schande ansehen, dass ich sowas hier überhaupt erwähne, weil es mehr als Sebstverständlich ist, bedeutet es für mich ein neues Kapitel meines Lebens. Ich bin kein Verfechter der absoluten Imanzipation. Manche Aufgaben sind Männern vorbehalten, manche Aufgaben eher Frauen. Während der Mann schwere Kisten schleppt, übernimmt die Frau halt andere Aufgaben. Aber mir bleibt keine Alternative. Ausserdem ist es kein Meisterwerk. Schwarzwäsche von Weiß- und Buntwäsche trennen, eine Entscheidung treffen, welche Wäsche mit wieviel Grad gewaschen wird, Maschine einstellen, anstellen, abstellen, Wäsche aufhängen zum trocknen, danach bügeln oder falten. Mein Weibchen hat mich angelernt.

Bisher habe ich meine Gegenspieler immer gefaltet, bei Wäsche ist es mir neu. Aber auch da gelingt es mir. Doch wer zweifelte daran. Dennis hat nicht nur unglaublich viel im Kopf, kann klasse Fussball spielen, sieht super aus und hat unglaublich viel Humor, jetzt kann er auch noch Wäsche waschen. Diese Tatsache katapultiert mich in der Beliebtheitsskala aller Frauen noch weiter nach oben!

Heute abend muss ich arbeiten. Das heißt, ich verdiene ein paar Pounds. Nice.

Rock´n´Roll!

Dennis.

09.02.2011 und 10.02.2011

Mittwoch: Mein Weibchen kam gegen 17 Uhr in Norwood Junction an. Dann ging es zu mir nach Hause, kurz ausruhen und dann in die Kneipe, in welcher ich arbeite und wir schauten Fussball, aßen deutsches Essen und tranken deutsches Beer bzw. Frankfurter Apfelwein, auch Sweet Cider genannt. Danach ging es nach Hause und es wurde geschlafen. Das war der ganze Tag. Also schön ruhig.

Donnerstag: Lange geschlafen, danach Kaffee trinken und vor die Haustüre eine Zigarette rauchen. Und nun bekommt die Geschichte eine hässliche Wende:

Ich griff den falschen Schlüssel (Marines Autoschlüssel) und vergaß den Haustürschlüssel in meinem Zimmer. Da standen wir nun. Im Trainingsanzug, ungewaschen, im strömendem Regen, total verbennt, schlecht gelaunt etc.

Zum Glück war im Haus meiner Lehrerin nebenan jemand zu Hause und wir konnten dort auf den Bruder der Frau warten, der uns wieder reinließ. Insgesamt warteten wir 4 Stunden. Zwischendurch lieh ich mir etwas Geld und lief in den 5 Minuten entfernten Supermarkt, um Marine eine Pizza sowie Schokolade zu kaufen, um sie etwas bei Laune zu halten. Naja, dann konnten wir wieder rein und alles war normal. Heute war es gezwungener Maßen auch ein ruhiger Tag. =)

Bleibt, wie ich bin.

Dennis

07.02.2011 und 08.02.2011

Nach einigen Problemen mit der Seite funktioniert nun wieder alles einfandfrei.

Am Montag stand ich nach 60 Minuten (!) Schlaf um 6 Uhr in der Früh auf, um mich zu duschen, Kaffee zu trinken und mich auf den Weg ins Zentrum zur Liverpool Street zu machen, denn ich erwartete um 8 Uhr Helmut Hürter und Jenny, Helle´s Freundin. Allerdings wurde aus 8 Uhr 10 Uhr und ich wartete über 2 Stunden in der Kälte auf sie. Als sie ankamen brachte ich sie zum Hotel. Wer Helle kennt, kann sich vorstellen, welche Probleme ich hatte, ihn durch den Linksverkehr zu führen. Naja, er hatte ja einen Sturzhelm an. =)  Sorry Helle =) Und Jenny wurde im Hotel an der Rezeption gefragt: "D´you like to check in?" Und Jenny antwortete: "Qui". Brüll!

Danach zeigte ich ihnen, gegen halb 11, die Stadt inklusive aller Sehenswürdigkeiten. Buckingham Palace mit Wachablösung, Tower of London, Tower Bridge, Big Ben, London Eye (Helle:"Eh Dennis, das London Eye ist ja rund. Das hat gar keine Eierform?"), Piccadilly Circus etc. Es war ein Maraton. Gegen 4 Uhr waren wir mit den Sehenswürdigkeiten durch. Danach ging es zum shoppen in die Regent´s Street. Allerdings waren wir gegen 6 Uhr ziemlich im Eimer. Wir gingen in Soho was essen. Fish and Chips. Hat ganz gut geschmeckt.

Anschließend machten sich Helle und Jenny auf zum Hotel und ich fuhr zurück nach Norwood Junction um umzuziehen. Aber nur ein Haus weiter. Mein neues Zimmer ist schön. Die Leute sind sehr nett. Ein Ehepaar und der Bruder der Frau leben in diesem Haus. Ich zahle für einen Singleroom 80 Pfund pro Woche. Das sind umgerechnet 40 Kilo oder ca. 86 Euro. Brüll =)

Am Dienstag draf ich sie wieder gegen 11 Uhr am Piccadilly Circus. Wir shoppten uns durch die Regent´s Street und Oxfort Street. Ein Paradies für Shoppingfreunde. Danach, so gegen 13 Uhr gingen wir wieder was essen. Wieder Fish and Chips. Und es schmeckte wieder. Hilfe. Wenn mir das englische Essen schmecken sollte, also mehrmals, verschiedene Gerichte, dann brech ich hier sofort ab und komm nach Hause. Daran will ich mich nicht gewöhnen. Ich möchte jetzt etwas zu essen von meinem Papa oder meiner Mama.

Um 15.45 Uhr brachte ich Helmut und Jenny wieder zur Liverpool Street und sie fuhren zurück zum Flughafen. Schön, dass Ihr beiden da wart. hat mich sehr gefreut.

Ich fuhr zurück nach hause und ließ den Tag in meinem Zimmer ausklingen. ein schöner, gemütlicher Abend. Ich genieße das sehr, aus der hektischen, viel zu schnellen Stadt zu kommen und hinter mir die Tür zuzumachen. Aber man findet auch in der Stadt schöne Orte, um alles an sich vorbeiziehen zu lassen. Wirklich toll. Das Wetter ist seit zwei Tagen fast schon frühlingshaft.

Dennis

05.02.2011 und 06.02.2011

Der Samstag war echt klasse. Ich bin gegen 11 Uhr aufgestanden, Kaffee trinken, bisschen frühstücken. Dann bin ich gegen 14 Uhr zum Stadion. Das Spiel war wirklich toll. Ich saß so nah am Spielfeld, dass ich die Spieler gehört habe, was sie rufen. Ich konnte den Rasen riechen. Das waren keine 5 Meter. Und Crystal Palace hatte sogar noch 1:0 gewonnen. Als die Mannschaft einlief, spielten sie ein Lied. "Glad all over". Und alle sangen mit. Das ist schon geil. Da waren zwischen 10.000 und 15.000 Leute. Kein tolles Stadion aber ne geile Atmosphäre.

Danach ging ich zurück und mein Chef rief mich überraschend an. Und somit konnte ich am Abend arbeiten. Da ich 35 Pfund plus 20 Pfund Trinkgeld machte, hatte ich die 20 Pfund Eintritt im Stadion plus Zigaretten wieder raus.

Der Sonntag war locker. Nur chilln. Fühl mich auch ein bisschen krank. Aber ich musste meinen Koffer packen, da ich Morgen abend beim Nachbar einziehe. Meine Lehrerin hatte die Lösung eingefädelt. Die Lösung ist besser, als im Wohnzimmer zu schlafen. Da zahl ich 80 Pfund für eine Woche und anschließend geh ich wieder ins andere Haus zurück und kann dann dort bleiben, bis ich wieder nach Hause nach Merzig fahre.

Morgen kommt Helmut Hürter und seine Freundin nach London um mich zu besuchen. Da freu ich mich drauf. Ich muss schon sehr früh los, denn gegen 8 Uhr muss ich an der Liverpool Street sein. Dazu benötige ich ca. 1 Stunde. Sie bleiben bis Dienstag.

Ansonsten läuft alles wie geplant. London ist immer noch geil und ich fühle mich wohl. Aber ich habe eine Lust auf fussball, dass könnt Ihr euch nicht vorstellen. Ich will wieder spielen. Ganz schnell.

Dennis

 

04.02.2011

Heute morgen hatte ich lange geschlafen. Dann ging ich zur Bank, nahm Geld ab, weil meine Geldkarte des englischen Kontos noch etwa 8 Tage braucht, bis ich sie habe. Danach machte ich mich gemütlich fertig und fuhr per Bahn und Tube zur Arbeit. Diesmal arbeitete ich nicht in der City, sondern im Tower Hill. Das ist direkt neben der Tower Bridge. Da sich das Bavarian Beerhouse im Bankenviertel befindet, verkehren dort auch eher Banker, die sich nach Feierabend die Zeit im deutschen Pub vertreiben. Dort geht es eher etwas gesitteter zu. Das Arbeitsklima dort ist angenehmer. Man ist nicht zu beschäftigt. Eientlich der ideale Ort einen einzuarbeiten. In der Old Street wird man eher ins kalte Wasser geworfen. Auf jeden Fall habe ich meine Sache heute gut gemacht, meinte Benedikt. Ich putze sehr schnell und gründlich. Das hat mich gefreut. Endlich mal ein positives Feedback. Das motiviert. Vllt bekomm ich nun mehr Stunden. Mal sehen. Um 1 Uhr war Feierabend. 7 Stunden, á 5.93 Pound vor Steuern plus 14 Pound Trinkgeld mehr in der Tasche. Allerdings muss ich für den Transfer zur und von der Arbeit 7.50 Pound bezahlen. Das ist alles nicht die Welt.

Ich fuhr mit dem Nightbus nach Hause. Insgesamt war ich aber auch über eine Stunde unterwegs. Das sind halt alles keine Entfernungen wie wir sie in Merzig kennen. Das ist schon etwas nervig, denn egal wo man hier hin will, Du brauchst für alles mindestens ne halbe Stunde. Die Stadt ist halt sau groß. Und da hier die Club´s schon um 3 Uhr schließen (manche auch erst um 5), trifft man auf der Straße ne menge Besoffene. Wenn man selbst nüchtern ist, nervt es. Hier trifft man sich schon um 16 Uhr und geht dann aus. Dann ist man um 3 Uhr eh fertig. In Deutschland trifft man sich erst um 8 Uhr zum "vorglühen". Und wenn man gegen 5 zu Hause ist, verchläft man den ganzen Tag. In England hat man um 11 Uhr schon wieder ausgeschlafen. Das hat auch gute Seiten. Aber egal. Der Alltag kommt langsam nach London. =)

Morgen geh ich Crystal Palace FC schauen. Da freu ich mich drauf. Dann werd ich ein paar Bierchen trinken, vllt treff ich mich noch mit Freunden aus der Sprachschule in Crystal Palace und am Sonntag chill ich. Am Montag kommt Helmut Hürter und seine Freundin Jenny mich besuchen. da freu ich mich ebenfalls. Und am Mittwoch kommt mein Weibchen für ne Woche nach London. Die hatte gestern übrigens Geburtstag. Auch auf sie freu ich mich sehr. Dann bin ich die nächste Woche beschäftigt. Nächste Woche muss ich auch nur Freitag Abend arbeiten. In this case nicht verkehrt. Obwohl ich 150 Pfund die Woche einspielen muss, um eine Woche zu finanzieren. So langsam kommt mir die Idee, meine Gitarre mehr einzusetzen. Vllt ist da der ein oder andere Pfund drin  =)

Dennis

03.02.2011

Heute war ein wirklich ruhiger Tag. Ich blieb nur zu Hause. Ich ging nur einmal kurz in den Supermarkt um Toast, Wurst und Käse zu kaufen. Daraus machte ich Sandwiches und schaute King of Queens am Abend. Ein paar Gespräche mit dem Hausherren in der Küche, that´s all.

Morgen muss ich arbeiten. 6 Stunden. Mehr nicht. Mal sehen, vorher fahr ich noch Bewerbungen weg. Vllt finde ich was anderes. Aber Heute war der erste Tag, an welchem ich incl. Zigaretten, SMS, Telefon, Essen und Trinken wohl unter 10 Pfund blieb. Dieser Sparkurs ist jetzt wichtig! Das versuche ich beizubehalten. Obwohl mir das nicht gelingen wird, wenn ich in die Stadt muss. Aber ich schrenke mich weiter ein.

Bis Morgen.

Dennis

01.02.2011 und 02.02.2011

Gestern war ich auf der Bank, um mein Konto endlich zu eröffnen. Allerdings gab es irgendein Problem mit dem Computer, darum muss ich gleich wieder hin. Ich hoffe, es funktioniert heute.

Gestern war ich mit Henning, einem Weiskircher, in Pub´s einen trinken. Ich habe ihn letztes Jahr hier in London kennen gelernt und er ist ein Freund vom ersten Vorsitzenden des SV Weiskirchen. Er versucht, mir einen Praktikumsplatz in im Bankensektor zu besorgen. Das wäre der Idealfall. Ich änderte meine Meinung. Pub ist nicht ideal, da ich im Moment keinen englischen Pub finde und im deutschen Pub bekomm ich nicht genügend Stunden. Aber ein bezahltes Praktikum mit 150 Pfund die Woche wäre ideal. Das würde sich gut im Lebenslauf machen. Dazu ist die Firma noch in der "Gurke", dem komisch geformten Hochhaus im Bankenviertel. Da würde ich gerne 2 oder 3 Monate arbeiten.

Henning ist Doktor der Politik, hat auch Englisch studiert und ist jetzt dabei, BWL dranzuhängen. Er arbeitet an einer der 5 bestens Uni´s der Welt. Sie ist hier in London, hab aber den Namen vergessen. Auf jeden Fall hat er Kontakte. Da geht vllt was.

Naja, es war ein feucht-fröhlicher Abend. Wir haben gut einen getrunken und so fühle ich mich jetzt auch. Aber es geht noch. Gleich nach dem Banktermin werde ich nach Groydon fahren und meinen Lebenslauf unter die Leute bringen. Mal sehen, vllt bekomm ich nen besseren Job in einem anderen Pub.

So, Bankkonto eröffnet. Nach Groydon bin ich Heute nicht mehr gekommen. Das mache ich morgen. Heute chill ich ein bisschen und schau mir später im internet King of Queens an, esse dabei ein paar Chips (Pringles) und ruh mich aus. Ich könnte in die Residenz fahren und mich dort mit den anderen treffen, aber ich habe keine Lust. Ich mache heute einen ruhigen Abend,

Dennis

31.01.2011

Heute habe ich sehr lange geschlafen. Bis 14 Uhr    =)    ich muss aber dazu sagen, dass ich bis 4 Uhr die Nacht Vokabeln gelernt habe!  =)

Danach bin ich zur Bank, um ein Konto zu eröffnen. Die haben mir dann aber nen Termin für Morgen 11 Uhr gegeben. Dann druckte ich im Internet-Café noch ein paar Lebensläufe von mir aus und gab einen in einem Pub ab. Morgen werde ich nach dem banktermin in die Stadt fahren und weitere verteilen. Dann treff ich mich mit Henning, einem Weiskircher, der hier in London lebt. Ich traf ihn im Mai 2010 hier, als ich mit den Weiskirchern hier war. Unser erster Vorsitzende ist ein Freund von ihm. Mal sehen, wie der Abend wird.

Bis vor einer Stunde dachte ich noch, dass ich langsam verrückt werde. Oft stand ich Abends vor der Residenz und rauchte eine Zigarette. Und da sa ich immer Tiere über die Fahrbahn laufen. Sie liefen über die Straße, am Zaun vorbei ins Grüne. Und ich fragte mich immer: "Was für eine Art Hund ist das denn"? Die sehen aus wie Füchse. Wirklich. Und Heute hat mir der Hausherr erzählt, dass ich keine Hähnchenknochen, wenn ich mal Hähnchen esse, in die Mülltonne werfen sollte. Ich fragte nach, warum das nicht gut ist. Dann erklärte er mir, dass hier nachts viele Füchse rumlaufen und diese würden dann die Mülltonne umwerfen und nach den Hähnchenknochen suchen. Ich war erleichtert. Das muss man sich mal vorstellen. In den Vorstädten von London laufen Füchse rum. Aber sie sind nicht gefährlich für den Menschen, sie laufen davon.

Naja, auf jeden Fall ist mein Wohnungsproblem gelöst. Ich kann hier bleiben. Ich muss zwar vom 8. Februar bis 12. Februar im Wohnzimmer auf dem ausziehbaren Sofa schlafen, muss dann aber nur den halben Preis zahlen.

Ab dem 12. Februar wird ein Singleroom frei, in welchen ich dann ziehen kann. Also, es läuft. Aber die Finanzierung für die nächsten 3 Wochen steht. Da mach ich mir keine Sorgen.

Gruß

Dennis

30.01.2011

Heute bin ich um 9 uhr aufgestanden. Okay, es kann auch halb zehn gewesen sein. Kurz frühstücken, E-Mails schecken und langsam fertig machen, um in die City zu fahren. Hatten ja um 13 Uhr ein Barkeeper-Meeting. Das Meeting war nicht so toll. Irgendwie versucht sich jeder zu profilieren. Das nervt ganz schön. Dabei möchte ich nur 3 Monate ein paar Taler verdienen, nicht mehr und nicht weniger. Alle reden zwar von der tollen Beerhouse-Familie, aber einen wirklichen Zusammenhalt kann ich im Bezug auf die Neuen im Team nicht vermelden. Ein anderer Barkeeper und eine andere Servicekraft haben ebenfalls neu angefangen. Wirklich gut reden sie über die beiden nicht. Ich möchte gar nicht wissen, wie sie über mich reden. Ist ne komische Situation da. Aber es interessiert mich nicht wirklich. Da ich eh nicht genügend Stunden bekomme, werde ich morgen meinen Lebenslauf vervielfältigen und in weiteren Bars, Club´s and Pub´s abgeben. In der Hoffnung, einen Job zu finden mit 40 oder 50 hours per week. Mit 15 Stunden pro Woche kommt man hier nicht rund. Soviel steht fest.

Einen Erfolg konnte ich in Sachen Wohnung verbuchen. Meine Lehrerin kam mich Heute Abend an die Residenz abholen, Wir fuhren zu ihrem Haus in Norwood Junction, 3 Kilometer von Crystal Palace entfernt und dort gab es erst einmal "Teatime". Fein. Zwei andere Schüler, ein Junge und ein Mädchen wohnen ebenfalls bei ihr. Mit ihrem Mann unterhielt ich mich ne zeitlang über Fussball. Ein schönes Haus. Sehr sauber. Ich habe einen kleinen Wohnbereich, ein seperates Bad mit Dusche, welches durch eine Spiegelwand vom Wohnbereich abgetrennt ist, einen großen Eckschreibtisch, den ich wahrscheinlich nicht nutzen werde und über dem Wohnbereich ist eine Art Gallerie gebaut und darauf befindet sich der Schlafbereich mit Doppelbett. Ich stelle ein paar Bilder in das Album.

Hier kann ich vorerst 8 Tage bleiben. Dann wird das Zimmer weitergegeben. Aber ab dem 12. Februar ist ein Singleroom frei, den kann ich dann haben. Vom 7. Februar bis zum 12. Februar muss ich wohl kurzzeitig in ein Hostel ziehen. Aber entschieden ist das noch nicht. Morgen zeigt mir Fransesca eine Art Lounge neben dem Haus. Sie meinte, da stünde ne Bettcouch. Ich könnte vllt auch solange da bleiben. Ich schau mir das mal morgen an. Hier in London muss man flexibel sein. Es wäre für mich eine Ideallösung. Für 100 Pfund die Woche, kein Deposit (Kaution), nette Menschen um mich rum und suaber ist es auch. Außerdem wohn ich hier nur 5 Minuten by walk vom bahnhof entfernt und bin in 20 Minuten in der Stadt. Das ist ideal. Jetzt muss ich nur das Jobproblem lösen. Irgendwie werd ich das auch schaffen.

Dennis

Das große Beepworld-Interview:

Beepworld: Dennis Schäfer, sie sind jetzt seit 3 Wochen in London. Wie gefällt ihnen die Stadt?

Schäfer: Nun, es ist ja nicht das erste Mal für mich in London. Ich bin jetzt das dritte mal hier.

BW: Was gefällt ihnen an der Stadt?

Schäfer: es ist ne tolle Stadt. Sehr groß und schön. Hier gibt es viele interessante Sachen zu sehen und das lebensgefühl ist einfach nur "Rock ´n´ Roll.

BW: Wie lange wollen sie in London bleiben?

Schäfer: Geplant war bis Anfang Mai. Aber das kann sich verkürzen, da mir hier das Geld wie Wasser durch die Finger läuft.

BW: London ist die teuerste Metropole in Europa.

Schäfer: Wirklich? Gut das sie mir das sagen. Das wusste ich natürlich vorher nicht und da wäre ich von alleine nie drauf gekommen.

BW: Ist das jetzt Ironie?

Schäfer: Fuck off.

BW: Wie verstehen sie sich mit den Engländern?

Schäfer: Wissen sie, hier in London treffen sie auf alle Nationen. Sie haben nicht den ganz großen Kontakt mit engländern. Hin und wieder ja, aber eher seltener. Aber wenn ich einen treffe, sind sie sehr freundlich. Sie sind hier an Menschen aus allen Ländern gewöhnt.

BW: Also würden sie das Verhältnis zwischen England und Deutschland als "nicht angespannt" bezeichnen?

Schäfer: Nun, sie sollten die Themen Krieg und Fussball meiden. Dann kommen sie mit den Engländern klar. Auch sollten Provokationen aller Art vermieden werden. Besonders, wenn sie betrunken sind. Und das scheint mir hier ziemlich oft der Fall zu sein. Sagen sie nicht, dass Deutschland die bessere Nationalmannschaft hat. Auch wenn es die Wahrheit ist.

BW: Also fühlen sie sich als Deutscher wohl in England?

Schäfer: Bis jetzt ja. Ich denke, jeder Deutsche, der in ein anderes Land fährt, hat sich zu benehmen und anzupassen. Ich habe hier mit sehr vielen Nationen zu tun. Taiwan, Korea, Italien, Spanien, England etc. Und alle Nationen haben sich zu benehmen und anzupassen. Und wenn alle Nationen sagen: "Hey, der Deutsche, Der, der so gut Fussball spielt, dieser gutaussehende Typ, der wie eine Nachtigall singt und dazu noch klasse Gitarre spielt, das ist ein netter Kerl". Dann hat Deutschland an Sympathie gewonnen.

BW: Also sehen sie sich als einen Botschafter?

Schäfer: Ach wissen sie, das Wort "Botschafter" scheint mir als zu groß. Ich würde mich eher als, hmmm, naja, Botschafter ist doch okay. Ich bin wohl eine Art Entwicklungshelfer. Ich zeige ihnen aber nicht, wie man 11-Meter schießt. Sie würden es es nicht verstehen. Ich knall ihnen die Bälle rein und fertig. Aber ich zeig ihnen, wie man Schaum auf ein Bier bekommt, oder wie man richtig Auto fährt. Oder wie man "th" ausspricht ohne sein Gegenüber anzuspucken. Oder wie man richtig Kaffee kocht. Da gibt es ne Dinge, die sie noch lernen müssen.

BW: Was war ihre bewegenste Erfahrung bisher?

Schäfer: Naja, da gibt es ne Menge. Ich kann keine Erfahrung besonders hervorheben. Die Stadt ist einfach nur sau groß und schnell. Und man bleibt anonym. Aber sie ist cool. Ich freue mich immer, wenn ich den Buckingham Palace, den Big Ben oder die Tower Bridge sehe. Ich find das sehr spannend und interessant. Es sind große Erfahrungen. Ich fahre also alleine eine Stunde mit Bus oder Zug oder Tube. Ich steige 5 mal um und laufe durch das Labyrint von U-Bahn-Schächten. Und am Ende komm ich immer da an, wo ich auch hin will, ohne mich zu verfahren. Das hört sich bescheuert an, ich weiß, aber wenn man hier vor Ort ist und das selbst alles mal sieht, dann versteht man, was ich meine. Ich laufe durch Straßen um Plätze zu suchen, die...ich kann es schlecht erklären, aber es ist ein tolles Gefühl, in einer fremden Sprache in einer fremden Stadt mit fremden Leuten zu tun zu haben und irgendwie funktioniert alles wie zu Hause. Aber man ist halt in London. Es ist schwer zu beschreiben. Es sind Erfahrungen, die einen vllt ein wenig prägen.

BW: Vielen Dank für das Interview.

Schäfer: Vielen Dank.

Dennis

29.01.2011

Hi, ich habe keine Wohnung gefunden. Aber meine Lehrerin hat mir angeboten, 10 Tage lang in ihrem Gästezimmer zu übernachten. Für nur 100 Pfund die Woche. Keine Angst, sie ist nicht heiß, sie ist verheiratet und wirklich nett. Aber das müsst Ihr euch mal vorstellen. Meine Lehrerin bietet mir an bei ihr zu übernachten. 10 Tage lang! Früher haben mich meine Lehrerinnen fortgewünscht.  =) Wenn eine Lehrerin sich mit mir in ihrer Freizeit beschäftigen wollte, dann nur, um mit meinen Eltern zu sprechen  =) Hier in England ist halt alles anders rum.

Egal, das verschafft mir auf jeden Fall 10 Tage Luft. Eigentlich kann ich nicht mehr sagen, dass ich bis Anfang Mai hier bleibe, sondern es geht eigentlich nur noch darum, sich so lange wie möglich hier zu halten. Im Moment sieht es so aus, dass es nach 2 oder 3 Wochen wieder zu Ende ist. Mal sehen, ich muss auf jeden Fall versuchen, mehr Geld ranzukarren.

Mitleiweile kann ich auch Scherze auf english machen. Das war in den ersten drei Wochen ein großes Problem für mich. Mein Humor zündete nicht. Ich fühlte mich meiner stärksten Waffe beraubt. Aber ich habe sie wieder. Und es läuft ganz gut.

Vor 2 Wochen gestand ein russisches Mädchen mir ihre Liebe. Ich war gerade mal eine Woche hier. Aber sind wir ehrlich zu uns selbst, es war nur eine Frage der Zeit, bis das passiert. Aber ich habe Karakter und somit klargestellt, dass ich kein Interesse habe. Aber auf die ganz sanfte Tour. Sie hatte es verstanden und geht mir aus dem Weg. =)

Was meine Wohnungspläne angeht, bin ich im Moment auf einem anderen Trip. Ich werde wohl in ein Hostel ziehen. In ein Einzelzimmer. Das kostet mich auch 130 Pfund die Woche, aber ich kann den Deposit von 200 - 500 Pfund sparen. Außerdem bekomm ich dann mein Zimmer gereinigt.  =)

Gestern war ein blöder Tag. Erica, sie ist übrigends die Freundin des Bassisten der Band Pipes and Pints, ist Heute wieder nach Hause gefahren. Sie wird mir fehlen. Wir haben gestern ordentlich einen drauf gemacht. Aber so richtig. Naja, nun bin ich leicht verkatert.

Morgen um ein Uhr habe ich ein Meeting in dem Pub. Ein Barkeeper-Meeting. Da wird besprochen, was noch nicht so doll läuft. Danach werde ich in mein neues Zimmer ziehen. Ich hoffe, dass alles gut geht. Wir werden sehen.

P.S. Über mehr Gästebucheinträge und Resonanz würde ich mich sehr freuen. Denn Ihr hört hier von mir, aber ich nichts von Euch. Ich vermisse meine Familie und meine deutschen Freunde schon etwas. Also, schreibt mir in mein Gästebuch. Vielen Dank.

Bleibt wie ich bin.

Dennis

 

28.01.2011

Heute war der letzte Schultag. Ich bin gestern sehr spät von meiner Arbeit nach Hause gekommen. Habe bis Mitternacht gearbeitet und bin dann mit dem Zug nach Aberney und von dort mit dem Bus nach Crystal Palace. Um 1 Uhr klappen sie in London die Bürgersteige hoch. Ob Ihr es glaubt oder nicht.

Als ich dann entlich in meiner Residenz war, brauchte ich 2 Stunden, bis ich einschlafen konnte. Dem entsprechend müde war ich Heute morgen. Naja, der letzte Schultag war nicht sehr emotional, denn die Sorgen über die Wohnungssituation sind doch größer und verdecken alle anderen Emotionen bzgl. Schule etc. Aber meine Lehrerin, Fransesca, welche Ihr oben auf dem Bild sehen könnt, hat mir angeboten, für 100 Pfund pro Woche für die nächsten 10 Tage in ihrem Gästezimmer zu leben. Ich denke, dieses Angebot werde ich annehmen. Das verschafft mir etwas Luft bei der Wohnungssuche. Vllt gehe ich aber auch danach in ein Hostel, denn die 500 Pfund Deposit können einem wirklich den Hals zudrehen.

Die nächste Sorge lautet: ARBEIT. Ich bekomme nicht so viele Schichten, wie ich mir erhofft habe. Diese Woche eine, nächste Woche eine, vllt auch zwei...so komm ich nicht über die Runden. Also fahre ich morgen mit dem Bus rund und verteile weiter Lebensläufe und hoffe, einen anderen Job zu finden, bei dem ich etwas mehr verdienen kann.

DER ÜBERLEBENSKAMPF HAT BEGONNEN!

Dennis

27.01.2011

Kartenproblem gelöst. Ich ging zu Barcley´s in die Bank und in der Bank steht ein Geldautomat, der meine Karte lesen konnte.

Aber da kommt auch schon das nächste, große Problem. EIne Wohnung finden. Heute lotste mich eine Frau, Joanna, nach Norwood Junction, 2 Zugstationen entfernt von Crystal Palace. Sie wollte mich vom bahnhof abhoeln und ließ mich 30 Min. warten. Dann fuhren wir zum Haus und noch im Auto erzählte sie mir, dass ich ein Deposit (Kaution) von 520 Pfund zu zahlen habe. Daraufhin erzählte ich ihr, dass das doch sehr viel sei für drei Monate und dass ich heute mit meiner Arbeit starte. Aber das interessierte sie nicht. Also war unser Besichtigungstermin noch im Auto beendet und sie ließ mich den scheiß Weg zurück zum Bahnhof laufen. Es waren zwar nur 5 minuten, aber dennoch. Fuck off.

Ihr Name war zwar Joanna, aber sie war keine geile Sau und auch nicht geboren um Liebe zu geben. Ne harte, aber nütliche Erfahrung.

Heute Abend habe ich meinen ersten Arbeitstag. Vorher geh ich noch zur Bank und eröffne ein britisches Bankkonto. Ich bin etwas nervös, denn 400 oder 500 Pfund an Deposit kann ich mir im Moment nicht leisten. Ich seh mich schon mit 9 anderen Menschen in einem Raum in irgendeinem Hostel liegen.

I have to find a flat or a room until weekend. It´ll be hard. Well, we will see.

Dennis

25.01.2011 und 26.01.2011

Die Wohnungssuche ist echt sehr anstrengend. gestern und heute bin ich ca. eine Strecke von merzig, nach Trier, nach Saarbrücken und wieder nach Merzig gefahren. Gefühlt zumindest. Und die gleiche Strecke noch mal "by Walk" gelaufen. Und das, um 2 Wohnungen zu sehen. ich hatte 5 Termine, zwei mal wurde ich versetzt und einmal hab ich die leute versetzt, weil die Wohnung nichts war. Also habe ich effektiv nur 2 Wohnungen gesehen. Die erste gestern war überhaupt nichts. Und die heute war schon besser. Wenn ich Wohnung schreibe, dann meine ich ein Zimmer, eine Gemeinschaftsküche, ein Gemeinschaftsbad und mindestens 3 oder 4 weitere Leute in ihren Zimmern. Also an deutsches Niveau komme ich hier nie und nimmer. Und wenn ich dann überlege, dass ich dafür 420 Pfund bezahle, dann grrrr

Aber das wusste ich vorher und damit kann ich mich arrangieren. Die gestrige Wohnung wurde mir bereits zugesagt, allerdings habe ich sie abgelehnt. Die heutige Wohnung wird mir morgen zugesagt. Da hab ich ein wirklich gutes Gefühl.

Zu allem Übel ist mir heute meine Bankkarte kaputt gegangen. Sie ist nicht mehr lesbar. Da ich wahrscheinlich erst Morgen oder Übermorgen ein englisches Konto bekomme und ich dann das Geld vom deutschen Konto aufs englische Konto umbuchen muss und dabei wieder mehrere Tage Transaktionszeit benötigt werden, habe ich anscheinend ein erstes Problem. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich dafür keine Lösung finden würde. Im Moment habe ich noch keine, aber mir fällt was ein. Da bin ich sicher.

Nun lass ich den Abend ruhig auslaufen, denke ich. Nach der Schule bin ich direkt los und habe große Strecken mit dem Zug, Tube und Bus zurückgelegt. Dabei wurde mir wieder bewusst, wie groß diese Stadt doch ist.

Sobald ich ne Hütte habe, stelle ich ein paar Bilder rein!

Spätestens morgen schreibe ich weider.

Dennis

24.01.2011

Der heutige Schultag war ruhig. Doch als ich in die Residenz zurück kam, machte ich mich im Internet auf die Wohnungssuche. Ergebnis: 2 Besichtigungstermine morgen und einen Termin am Mittwoch.

Am heutigen Abend war ich mit Freunden im Hard Rock Café zum Dinner. Ich war 2009 schon mal mit Marine da. Geiler Laden. Das Café in London hat auch im Nebengebäude ein kleines Museum. Da kann man Dinge begutachten wie eine Jacke von John Lennon, das Piano, auf welchem "All you need is Love" geschrieben wurde, Kostüme von Madonna, Gitarren von Oasis,  aber auch von Kurt Cobain und Jimi Hendrix etc.

Auch im Hauptgebäude hängen ne Menge Dinge von Stars an den Wänden. Es ist interessant, das mal zu sehen. Ansonsten gibt es von heute nicht sehr viel zu erzählen. Okay, heute bekamen wir einen deutschen Studenten. Er bekommt von mir ne faire Chance, keine Frage. Aber er muss sich steigern. Siegfried, oder auch Siggi, ein 27 jähriger Mathematiker. Noch fragen? Naja, er wird sich steigern. Da bin ich fast sicher.

Ansonsten läuft alles nach Plan. Ich bin aber etwas nervös wegen der Wohnungssuche. Ich muss diese Woche was finden, ansonsten muss ich  in einem Hostel wohnen, bis ich was gefunden hab. Da nehm ich dann die billigste Variante. In einem 10-Mann-Zimmer für 7 oder 10 EURO die Nacht. Egal. Langsam muss ich versuchen, mein Geld etwas zusammen zu halten. Aber am Donnerstag Abend habe ich meine erste Schicht. Da kommt wieder etwas Geld in die Kasse.

Grüße

Dennis

22.01.2011 und 23.01.2011

Am Freitag wartete ich von 20 Uhr bis 23 Uhr an der Liverpool Station auf Marine, weil ihr Bus etwas zu spät war. Es war in der großen Station sau kalt. Die Geschäfte dort schlossen schon um 20 Uhr und ich vertrieb mir die Zeit, der Polizei zuzuschauen, wie sie mit einem Drogenhund, welcher oben an der Rolltreppe postiert war und die Leute beschnüffelte, wie sie ihre Arbeit tat. Ne Menge Leute wurden rausgezogen und von oben bis unten gefilzt. Tja, Keine Macht den Drogen  =)

Anschließend hatte ich noch Gelegenheit, einem Päärchen zuzuschauen, wie sie an einem Drehkreuz am Eingang der Toiletten Leuten die Geldbeutel klauten. Ich wollte einschreiten, aber bis ich wusste, was zu tun war, waren sie weg. Die ganze Zeit stand Polizei ca. 100 Meter weit entfernt, aber als ich sie alarmieren wollte, waren sie nicht mehr da. Ich zögerte kurz, weil es ja gefährlich sein könnte, denn statt einem jungen Päärchen könnten ja noch irgendwo Komplizen stehen. Also verhielt ich mich defensiver, als ich es wollte und bevor die Polizei wieder da war, war das Duo auch schon verschwunden.

Dann kam Marine an und wir fuhren ins Hotel.

Am nächsten Tag besuchten wir den Markt in Camden Town. EIn riesiger Markt, auf dem man alles bekommt. Unglaublich groß und toll. Absolut einen Besuch wert. Abends trafen wir uns mit meinen Freunden aus der Schule und wir gingen im Zentrum aus. Wir machten die Nacht zum Tage. Und gegen 0:30 Uhr fühlte ich mich sehr betrunken, weil ich über den ganzen Abend mit den anderen Leuten zusammen Bier trank. Mit jedem Bier stieg auch mein Alkoholpegel. Warum trinke ich Alkohol hier in London? Nun, wenn ich Alkohol trinke, kann ich einfach schneller und besser englisch sprechen. Es ist etwas flüssiger. Also trinke ich aus rein logopädischen Gründen hin und wieder Bier oder Sweet Cider. Nicht weil ich es mag oder schmeckt, nein, so verbessere ich mein englisch, welches Tag für tag wirklich besser wird.  =) Es gibt aber sehr viele Tage hier, an welchen ich keinen Alkohol zu mir nehme. Diese tage sind auch schön.  =D

Der Sonntag war sehr ruhig und nach einem guten Mittagessen (gutes Mittagessen ist hier relativund kein Vergleich zu deutschem Essen) mit Marine, machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Ich fuhr noch ein kleines Stück mit Marine, bevor sie in East Groydon den Zug zum Gatewick Airport bestieg.

Es war ein wirklich schönes Wochenende. Wir hatten großen Spaß.

Gruß

Dennis

21.01.2011

So, meine Damen und Herren, ich habe eine Menge Nummern im Internet gefunden und die werde ich mal Heute anrufen. Dann Termine abmachen und mir die Schlösser mal anschauen. Ein Haus hat sogar einen Namen. Buckingham Palace, bin mal gespannt  =)     Nur Spaß. Aber das wird noch stressig, da bin ich mir sicher.

Heute Abend kommt mein Weibchen Marine zu Besuch. Da freu ich mich drauf. Ansonsten habe ich immer noch keinen Deutschen getroffen. Aber das lässt mir auch einen gewissen Platz für meine ganz persönlichen Spielchen. Da hier Leute aus allen Ländern sind, prosten wir hin und wieder auf russisch, italienisch, taiwanesisch, koreanisch und auch auf deutsch. Da erlaube ich mir auch mal, den anderen Leuten nicht ganz die Wahrheit zu sagen. Dadurch bedingt kann es sein, dass wir dann nicht "Prost" sagen, sondern "Stracksuff". =) Und das klingt lustig, wenn eine Koreanerin dich ernst anschaut, sehr höflich ist und dann "stracksuff" sagt. =)   Ich lach dann, aber nach innen   =D

Wer weiß, was die mir beibringen. Allerdings bin ich sehr sicher, dass sie mir wirklich "Prost" auf ihren Sprachen beibringen. Was es auf russisch, italienisch oder auf spanisch heißt, weiß ich ja sowieso. Naja, dass sind halt kleine Späße von mir. Richtig lustig wird es erst, wenn sie irgendwann wieder mal einen Deutschen treffen und voller stolz behaupten, sie könnten auf deutsch prosten: "Stracksuff"  =D

Die nächste Woche wird meine letzte in der Schule sein. Am Donnerstag um 18 Uhr ist meine erste offizielle Schicht im Beerhouse und irgendwie fühlt es sich in der Residenz an, wie in einer Casting-Show. Jeden Tag reist ein anderer ab. Das ist ein blödes Gefühl. Man lernt Leute kennen, mögen, verbringt viel Zeit mit ihnen und dann sind sie weg. Dann kommen neue Leute und andere fahren wieder weg. Ein Kommen und Gehen. Ich sollte vllt versuchen, die Menschen nicht so dicht an mich ranzulassen, dann ist es etwas leichter. Ich freu mich auf die Zeit im Beerhouse, da ist mein Freundeskreis, oder besser gesagt Bekanntenkreis konstanter als in der Schule.

Hier in England ist alles anders. Der Verkehr, die Steckdose, das Essen...Bzgl. Essen kann ich nur sagen, es gibt nicht viel typisch britisches. Fisch und Fritten (Fish and Chips) vllt, aber das typische an britischem Essen ist, dass es sehr international ist. Ansonsten ist es hier wirklich sehr, sehr teuer. Ein Päckchen Zigaretten kann dann schon mal 7.50 Pfund kosten. Ein Grund mit dem Rauchen aufzuhören. Es gibt aber bessere Gründe, wie zum Beispiel die Gesundheit.

Heute werde ich Marine gegen Abend an der Liverpool Station abholen, dann werden wir zu meiner Residenz fahren und wir feiern noch einen Abschied von einer anderen Schülerin. Am Samstag ist ein Trip auf den Camden Markt geplant, ein riesiger Markt für Kleider, Essen, einfach alles. Das gute ist, der Markt ist jeden Tag und riesen groß. Und da hier alles so teuer ist, kann man auf den Markt gehen und an den Essensständen Essen testen. wenn man genügend Stände besucht, dann hat man schon ne Mahlzeit drinnen  =)   Hier muss man sich Wege suchen, um zu überleben. Ich bin ja nicht zum Spaß hier. So.

Ich hoffe, ich finde flott ne Wohnung. Wenn nicht, lande ich unter der Brücke. aber dann wähle ich die Tower Bridge. Das hat irgendwie mehr Stil! =D Nur Spaß, ich bin "vorsichtig optimistisch".

Noch eine kurze Erklärung zu den Bildern hier auf der Seite:

Oben das ist Cesar. Ein 45 Jahre alter Spanier. er kann kaum englisch. Auf der Gästebuchseite ist unten der piccadilly Circus bei Nacht und ein kleiner Teil der Fussballgruppe zu sehen. Der Mann links neben mir ist der Chef der Schule. Auf der Seite "Bilderalbum" brauch ich nicht viel zu erklären. Die bilder sprechen für sich selbst.

Für Anregungen bin ich sehr dankbar. Ihr könnt sie in mein Gästebuch schreiben. Ansonsten hoffe ich, dass Euch die Seite ein kleines bisschen unterhält.

 

Ich wünsch Euch einen schönen Tag.

Dennis

 

20.01.2011

Der gestrige Abend war heavy. Ich ließ mich bekochen, dann war die Party, anschließend in einen Pub und dann in die Salza-Bar. Alle waren sehr gut drauf und es hat wirklich Spaß gemacht. Aber gestern haben die Mädels mal ihr wahres Gesicht gezeigt. Bei einem Verhältnis von 16 Mädchen zu 4 Jungs könnt Ihr euch vorstellen, was da so abgeht. Jede baggert um die Gunst der Jungen, ohne dass die Mädels sich ins Gehege kommen.Als hätten sie vorher ausgemacht, wer wen bekommt. Wirklich. Das klingt cool, ist es aber nicht. Man(n) muss sich wirklich wehren, sie sind sehr hartnäckig. Ich empfinde es, ehrlich, als sehr unangenehm.

Die wichtigen Themen:

Heute habe ich meine Liste mit dem Arbeitsplan bekommen. Es gibt bei Google ein System, das hauptsächlich die Engländer und Amerikaner nutzen. Da kann jeder ne Liste erstellen und mit den Zugangsdaten kann man in diesen Listen arbeiten. So führen sie ihre Arbeitspläne. Ich habe mich dort jetzt auch eingetragen und ab nächster Woche geht es los. Dann wird Geld verdient.

Allerdings habe ich schleunigst eine Wohnung zu finden. Das ist nun die Hauptaufgabe und ich mache mich gleich daran. Hoffentlich klappt das alles irgendwie. Ich hoffe doch. Wenn ich eine Wohnung im Zentrum finde, dann ist das an Miete zwar teurer, als wenn ich etwas außerhalb wohne, allerdings bräuchte ich außerhalb ne Monatskarte für die Tube und die kostet 120 Euro. Somit gleicht sich das wieder aus.

Wenn ich Wohnung schreibe, dann meine ich ein Zimmer in einer WG. Das kostet etwas außerhalb ca. 80 Pfund pro Woche (In London werden die Mieten wöchentlich oder alle zwei Wochen gezahlt. Man bekommt den Lohn auch wöchentlich oder alle zwei Wochen) plus 30 Pfund für die Tubecard. Innerhalb Londons kostet die Miete ca. 100 - 120 Pfund, ich brauche aber keine Karte. Also entscheide ich mich für eine Wohnung im Zentrum, denn dann hab ich die Chance vllt einen coolen Ausblick auf eine Sehenswürdigkeit zu haben. Und ich könnte Zeit sparen, um zur Arbeit und wieder nach Hause zu kommen.

Mal sehen, was sich so ergibt.

Dennis

 

19.01.2011

Heute war ein ruhiger Schultag. Ich habe Heute morgen meinen Rekord gebrochen. Zwischen aufstehen und aus dem Haus gehen lagen maximal 8 Minuten. Dass hättet Ihr sehen müssen. Und ich habe dabei nicht vergessen, die Zähne zu putzen. Na gut, duschen war ich nicht, dass hab ich dann später nachgeholt  =)

Schule war okay, viele neue Studenten. Heute werden zwei Jungs und ich aus der Residenz von italienischen Mitschülerinnen bekocht!  =) Wie findet der Dennis das? Fein findet der Dennis das! So hab ich das gerne. Meine Putzfrau aus der Residenz behandelt mich, glaube ich, bevorzugt. Sie ist sehr nett, wenn ich das Frühstück verschlafe bekomm ich doch noch was. Sie wäscht meine private Bettwäsche etc. Wie findet der Dennis das? Fein findet der dennis das!

Heute Abend, nach dem kochen, findet eine Party in der Residenz statt. Die werd ich besuchen. Danach gehe ich noch mit Freunden in den Salza Club. Ich denke, nach ein paar Bierchen kann ich auch Salza tanzen. =)

Ihr hört von mir.

Dennis

18.01.2011

ICH HAB DEN JOB. Unglaublich. Im ersten Versuch finde ich einen Job und das noch in einer deutschen Kneipe. Jeden Tag Oktoberfest. Wahnsinn. In dem Laden geht die Post ab. Ich werde direkt neben der Tower Bridge arbeiten. Im bayrischen Bierhaus. Bavarian Beerhouse. =D

Jetzt steht die nächste große Aufgabe an. Eine Wohnung finden. Das wird vielleicht nicht ganz so einfach, aber auch eine lösbare Aufgabe. Irgendwie fühl ich mich wie im Junglecamp bei RTL, nur mit etwas mehr Niveau.

Aber Leute, was würde ich für ein Pfefferrahmschnitzel mit Pommes und Salat bezahlen? Oder für Spätzle? Oder für das Weihnachtsessen Ente mit Maronenfüllung, roten Beeren...da bekomm ich Pfützen auf die Zunge. Ich glaube, für Mamas Essen würde ich 50 oder 1oo Pfund bezahlen.  =)

Ich meld mich. Bleibt wie ich bin.

Dennis

17.01.2011

Heute kamen die neuen Studenten an. Sehr viele sind aus Argentinien. Werd sie mal fragen, wie sie bei der WM gegen uns gespielt haben.  =)    Ich streu mal das Gerücht, alle neuen müssen den anderen Studenten, mindestens einem, ein Getränk in einer Bar ausgeben. Ich erzähle ihnen, das wäre hier so Brauch. So kann ich ein bisschen Geld sparen. Eine Mitschülerin meiner Klasse hat ein wenig Probleme mit dem Schnupfen. Sie ging mir so auf die Nerven, dass ich kurz davor war, ihr einen Salzwassereinlauf nasal zu verabreichen. Ganz schlimm.

Im Moment warte ich immernoch auf die Zu- bzw. Absage bzgl. Job im Bavarian Beerhouse. Bis dahin schieß ich noch weitere E-Mails mit CV´s raus. Irgendwie muss das klappen.

Heute geht es noch mit neuen Studenten und Freunden in einen Pub. Wahrscheinlich fragt Ihr euch, ob ich hier jeden Abend saufe. Nein, das tu ich nicht. Aber ich könnte  =) und da ich am Wochenende brav war, werde ich Heute vllt nicht so artig sein. Mal sehen.

Gruß

The German

16.01.2011

Heute war ein sehr ruhiger Tag. Lange geschlafen, dann nach Groydon mit einer Freundin zum Schuhe kaufen, dort ne Kleinigkeit gegessen, wieder zurück und gegen Abend mit einem Neuankömmling aus Finnland noch in einen Pub, danach zu Shanghai Wok und wieder nach Hause. Ein ruhiger Sonntag mit englischen Fussball im TV. Nice.

Ich hoffe, ich bekomme Morgen den Job. Das wäre großartig.

Dennis

15.01.2011

Um 9 Uhr hieß es aufstehen und mit 3 Freundinnen zum Museum. Allerdings mit anderen Freundinnen als am Vortag. Und wieder in das selbe Museum. Naja, sie fragten mich, ob ich sie begleiten würde und ich hab ihnen den Gefallen getan. Was soll ich sagen? So bin ich halt. Ich scheine bei den Mädels doch ziemlich gut anzukommen. Ich verteile hier mehr Körbe, als Dirk Nowitzki. Naja, Geschmack haben sie ja. Wir waren zusammen in London spazieren. Big Ben, London Eye, Museum, quer durch die Stadt etc. Es war sehr anstrengend aber auch sehr schön.

Aber kommen wir zu den wirklich wichtigen Themen:

Um 16 Uhr machte ich mich mit der U-Bahn auf zur Arbeit. Es war zwar schön, aber sehr, sehr anstrengend. Es war mega viel los, wie immer an den Wochenenden. Und es ist schon irgendwie komisch. Die Kollegen sprechen alle deutsch, es läuft deutsche Musik aus Bayern oder den 90ern. Es fließt deutsches Bier und die Einrichtung sieht auch deutsch aus. Und dann kommt einer an die Theke und fragt nach der "Bond Street" und zahlt mit Pfund.

Normalerweise sind solche Probearbeiten nur 4 oder 5 Stunden lang. Ich arbeitete 7 Stunden. Leider sind diese Test unbezahlt. Naja, Am Montag sagen sie mir bescheid. I hope, i get this job.

Nach der Arbeit traf ich mich noch mit einer Freundin im Vergnügungsviertel Soho, danach ging es mit dem Nightbus zurück nach Crystal Palace.

Für alle Jungs, die das hier lesen:

In Soho sind die Röcke so kurz, kürzer geht es nicht. Wären sie noch kurzer, müssten Frauen sie "nach innen tragen", wenn Ihr wisst, was ich meine. Unglaublich, was da so abgeht.

The German

 

14.01.2011

Um 11 Uhr aus der Schule, fertig machen und mit dem Zug und der Tube zur Tower Bridge gefahren. Dort hatte ich ein Vorstellungsgespräch. Nachdem ich die verwinkelte Straße dann doch gefunden habe, konnte das Vorstellungsgespräch starten. Es war ein sehr gutes gespräch. Ich wurde freundlich empfangen und morgen um 17 Uhr starten mein Trail, das bedeutet Probearbeiten. Und wenn dann alles glatt geht und die Konkurrenz sich schlechter anstellt, habe ich einen Job. Wenn nicht, geh ich weiter suchen.

Danach bin ich etwas durchs Bankenviertel und an der Themse vorbeispaziert, hab mir die Wolkenkratzer aus unmittelbarer Nähe angeschaut und neben der Tower Bridge "Fish und Chips" eine zweite Chance gegeben. Es ist not so bad, aber dennoch total überbewertet. Pommes mit Fisch. Hin und wieder Gräten, fertig. Ich brauch das in Zukunft nicht mehr. Zumindest gibt es in London 1000 andere Alternativen.

Heute war ein Paradetag für britisches Wetter. Es regnete the hole Day long, aber was sich zwischen 15.32 Uhr und 15.35 Uhr abspielte, kann man kaum in Worte fassen. Mein weg zum rettenden Tubeeingang war vielleicht 100 Meter entfernt. Und als ich ankam, war alles nass. ALLES! Jacke, Haare, Pulli, Hose, Schuhe. Aber egal. Es hat Spaß gemacht, durch London zu laufen.

Gegen 17 Uhr traf ich mich mit 3 anderen Mädchen an der Tubestation und wir gingen ins Museum of Modern Art. Ne coole Gegend, aber das Museum ansich gibt mir nicht viel. Da sind Dinge ausgestellt, die sind wirklich toll. Bilder halt. Kunst, Skulpturen etc. Ein Bild von Salvador Dali zum Beispiel. Aber da sind Sachen ausgestellt, die kann ich besser. Die kann jeder besser. Was daran Kunst sein soll, kann verstehen, wer will. Da fällt mir ein Beitrag aus dem Fernsehen ein, den ich mal vor Jahren gesehen hab. Da hat ein Affe ein Bild gepinselt und das wurde ins Museum gehängt. Und die Leute wussten das nicht und haben sich die Bilder angeschaut. Danach wurden sie gefragt, wie es ihnen gefallen hat. Und da kamen Dinge raus wie "Sehr persönlich...aufgeräumte Persönlichkeit... sehr viel Phantasie... klare Linien...alles Blödsinn. ds muss man sich mal anschauen. Da stehen Leute vor einer roten Leinwand und bestaunen sie. Also wirklich...

Morgen früh geh ich in ein anderes Museum. Da freu ich mich schon drauf.

Dennis

 

 

13.01.11

Vierter Tag

In dieser Nacht hatte ich den zweitschlimmsten Migräneanfall meines Lebens. Mega Kopfschmerzen. Wahnsinn. Jetzt geht es langsam besser. Bin früher aus der Schule nach Hause gegangen, weil ich es nicht mehr aushielt. Es gibt aber auch ne gute Nachricht: Ich habe Morgen um 14 uhr ein Vorstellungsgespräch im Bavaria Beerhouse, in the City of London direkt an der Tower Bridge! Nicht schlecht. Es ist ein deutscher Pub mit Weizenbier etc. =) Es wäre großartig, wenn ich dort einen Job für akzeptables Geld finden würde. Ich bin sehr gespannt.

Eigentlich wollten wir Heute in die City, um die Absolute Ice Bar zu besuchen. Eine Bar, in welcher alles aus Ice ist. Die Tische, die Stühle, die Gläser, einfach alles. Danach wollten wir in eine bekannte Bar im Vergnügungsviertel Soho. Die Bar heißt Tiger Tiger und ist sehr bekannt in London. Allerdings sind ein paar Mädels müde und aus diesem Grund fahren wir in ein Shopping Center in der Stadt und anschließend gehen wir gemütlich etwas in Crystal Palace trinken. Unser Stammpub heißt "The black cheep", da kosten die Cocktails im Januar nur 3 Pfund. Nice!

Okay, i´m back in the Residence. It was a nice evening. Zuerst waren wir in einem Shopping Center mit Geschäften wie H&M und Zara. Sogar Deichmann ist da. Bei H&M ist das Sortiment das Selbe wie bei uns. Danach gingen wir in einen Pub ein Bierchen trinken. Oasis lief in diesem Pub. Zuerst Slide away, dann Hindu Times und dann Stop crying your heart out. Ich saß da mit meinem Budweiser in der Hand und schaute zum Fenster raus. Dort fuhren die roten Busse vorbei. Führ Euch liest sich das normal, aber für mich ist es toll, Oasis, Budweiser, rote Busse...toll. Danach fuhren wir mit dem Zug nach Crystal Palace zurück und gingen in einen Pub. Dort brachte ich ein japanisches Mädchen, Mitano, dazu, "Fuck off" zu sagen. Zuerst wollte sie nicht, denn japanische Leute sind very politely People, also zurückhaltende Menschen. Aber nach meinen Überredungskünsten sagte sie es schließlich doch. Ich glaube, wir waren beide stolz.  =)

Soviel dazu. Gute Nacht.

Dennis

12.01.11

Dritter Tag

Habe mich in Pub "Oktoberfest" beworben und ihnen meine CV per E-Mail geschickt! Jeden Tag Oktoberfest! Das wär ein Hammer   =)

Hier noch ein paar Informationen, was so in der Stadt abgeht:

Getsern waren am Piccadilly Circus ein paar Straßen gesperrt, da in der Stadt eine Comic-Figur aus den USA verfilmt wird.

Musicals:

Mama Mia, The Lion King, Dangerous (Michael Jackson), Dirty Dancing, Les Misérables, Billy Elliot, Cirque du soleil, We will rock you...

Fussball:

Hier in dieser Stadt gibt es 13 Proficlubs, u.a. Chelsea, Tottenham, West Ham, Arsenal, Crystal Palace und Fulham. Eine Karte für die Primere League kostet ca. 40 Pfund, eine Karte für die zweite Liga etwa 15 Pfund.

Music:

Das wäre echt zu viel zu schreiben. Nur mal ein paar Namen: Vanessa Paradis, Thin Lizzy, Iron Maiden, Beady Eye (Neue Band von Liam Gallagher) Gwen Stefani, Celine Dion, Bruce Springsteen, Christina Aguilera etc.

Sehr viele bekannte Bands treten auch in kleineren Clubs auf. Viele Bands testen hier ihr neues Material Live in Club-Gigs, bevor sie auf Tour und somit auf die großen Bühnen gehen. Und neben den Clubs gibt es auch ne große Anzahl an bekannten Veranstaltungsorten. Da wären das Wembley Stadium, The Royal Albert Hall, O2-Arena, Appollo, etc. Da gehen überall zwischen 20.000 und 40.000 Leute rein, ins Wembley Stadium sogar 90.000 Leute und überall ist ständig was los. Ähnlich wie die Köln-Arena oder O2-Arena in Deutschland. Früher oder später kommt jeder große Musiker und jede große Band nach London.

 

So viel dazu. Kommen wir zu den wirklich wichtigen Themen.

Die Schule ist natürlich jeden Tag das selbe. Monoton, aber ich lerne schnell viel dazu. Ideal. Ich denke, dass ich die Schule um eine Woche verlängere.

Ich habe wirklich noch keinen Deutschen getroffen. Unglaublich, nur Ausländer  =)    Aber Spaß bei Seite, es ist okay so. So bin ich gezwungen, nur Deutsch zu sprechen. Gestern habe ich mich dabei ertappt, wie ich meine E-Mail-Adresse bei GMX eintrug und sie auf englisch mitsprach. Normal sage ich sie mir immer auf Deutsch vor. Zumindest in Gedanken. Im englischen TV verstehe ich immer mehr. Manchmal denke ich "hey, der spricht deutsch", aber dann merke ich, dass es englisch ist und ich es verstehe *stolz

Nun werde ich meinen Lebenslauf vorbereiten und einen Plan machen, wo ich sie verteilen werde, um einen Job zu finden. Hier in England kann man die CV´s etwas tunen. Erfahrung ist wichtiger als Bildung. Zumindest in der Gastronomie. Ich mache es wie Arthur Spooner von King of Queens und schreibe u.a. Spaceshuttle-Comander in den LV    =D    das macht Eindruck.

Achso, und Helle, falls Du das hier liest, bring bitte, wenn Du mich besuchen kommst, einen Sturzhelm mit und zieh Schienbeinschoner an. Hier ist Linksverkehr, dass begreifst Du nie!  = )

Ich melde mich wieder, wenn ich die anderen Schüler Heute abend im Fussball platt gemacht habe. Bis dahin, bleibt wie ich bin.

Dennis

So, die ersten 9 Bewerbungen sind raus. =) Ich bin mal gespannt, was da zurück kommt. Laut meinen Informationen liegt der Mindestlohn in london bei 5,80 GBP. Das wären im Monat etwas mehr als 900 € bei einer 40 Stunden - Woche. Hoffentlich bekomm ich überhaupt den Mindestlohn. Es bleibt spannend. =)

 

So, zurück vom Fussball. Wir waren zuerst 8 Leute. Dann wurden Mannschaften gewählt. Und jetzt haltet Euch fest: Sie wählten mich als VORLETZTEN! Das kann doch nicht wahr sein! Und in meiner Mannschaft war ein Brasilianer, der konnte nullkommanull. Marc, der war schlechter als in Siersburg der Spencer. Glaubt es mir. Also spielten wir 3 gegen 4, quasi. Nach ein paar Minuten kam noch einer aus Peru dazu und spielte im anderen Team. Also kickten wir quasi 5 gegen 3. Und wir lagen gnadenlos zurück. Der Gegner hatte nämlich einen Brasilianer, der konnte kicken. Die anderen Spieler der gegnerischen Mannschaft hatten, naja, sagen wir mal, 3.Liga- oder vllt auch 2.Liganiveau. 1:5 aus unserer Sicht, 3:7, 5:9, 11:14. Doch dann fand ich meinen Rhytmus. Ich drehte auf wie immer. Hackentrick hier, Übersteiger dort, Finte dazwischen, schnelle Drehungen, trickreich, geschmeidig und zack, wir gewannen das Spiel 20:18. Zitat eines Gegners: "He plays like a Monster. He plays like two!". Recht hatte er.

Ein paar Jungs trauten sich zum zweiten Spiel. Diesmal hieß es, wer zuerst 5 Tore hat, ist der Gewinner. Ich brauch nicht zu sagen, dass ich das Spiel gewann. Die werden noch lange an mich denken. Bei manch einem Tor applaudierte sogar der Gegner. The German hat es ihnen gezeigt. Jeder außer mir hatte wunde Lippen vom Zungenschnalzen. Naja, ein ganz normaler Fussballabend. Beweisbilder auf meiner Facebook-Seite.

Jetzt geht es in einen Pub oder Bar, mal schauen, was da so los ist. Ich melde mich morgen wieder.

Dennis

 

11.01.11

Zweiter Tag

Der zweite Tag in der Schule war okay. Im Moment macht das English Denken und Sprechen noch sehr müde. In der Schule habe ich noch keinen Deutschen getroffen. Daher habe ich auch keine Gelegenheit, deutsch zu sprechen. Aber das ist ja auch gut so. Das English geht schnell in den Kopf. Also kein Problem.

Heute Abend gehe ich mit einigen Leuten in einen Pub oder Club hier in Crystal Palace. Das wird bestimmt lustig. Aber am meisten freue ich mich, morgen mit den Leuten der Schule Fussball zu spielen. Indoor. Die hochwälder Härte hilft mir bestimmt bei der britischen Spielweise. Allerdings spielen auch einige Asiaten mit. Da wird es nicht schwer sein, die gegnerischen Abwehrreihen zu durchbrechen. Da lauf ich durch, wie ein heißes Messer durch warme Butter. Das wird einfacher, als einem Kleinkind den Schnuller zu klauen.

Dennis

10.01.2011

Erster Schultag =)

Da der Wecker im Handy noch deutsche Zeit eingestellt hatte, stand ich auch ne Stunde zu früh auf. Machte aber nichts.

Der erste Schultag war okay. Ich und die anderen Kinder verstehen uns gut auf english. Sie sind nett und sie kommen aus Korea, Russland, Frankreich, Griechenland, Italien Spanien, Taiwan etc. Heute Abend ziehe ich mit ihnen etwas um die Häuser. Es gibt ja das Gerücht, dass Asiaten den Alkohol nicht so schnell abbauen wie Europäer. Dem werde ich mal auf den Grund gehen.

Ansonsten musste ich Heute einen English-Test absolvieren und bin überraschend nicht bei den Anfängern gelandet, sondern in der Mittelstufe! Sauber! Ich musste heute sehr viel Englisch sprechen. Da ich noch keine Deutschen getroffen habe, bleibt mir nur das Englisch. Aber darum bin ich ja da. Hoffentlich habe ich keinen englischen Akzent, wenn ich wieder Deutsch spreche. Jetzt kaufen wir uns ne Oyster-Card und fahren auf einen Markt im Zentrum. Dann erkunden wir ein wenig die Stadt und fahren anschließend  zurück nach Crystal Palace. Bis später.

 

Wir waren uns die Tower Bridge und den Piccadilly Circus bei Nacht anschauen. Außerdem trieben wir uns im Vergnügungsviertel Soho rum. Dort waren wir essen und in einem Pub was trinken. Alles in allem ein cooler erster Schultag. Morgen früh ist wieder Schule. Dann sehe ich wieder die anderen Kinder. Gute Nacht.

Dennis

09.01.2011

Tag der Abreise

Hallo, um 5.30 Uhr verlasse ich meine Wohnung und dann geht es  über Saarbrücken, Koblenz, Köln und Brüssel ab nach London, wo ich gegen 16 Uhr am Bahnhof S. Pancras eintreffe. Bis zur Studentenresidenz benötige ich wahrscheinlich nochmal eine Stunde. Ich bin kaum aufgeregt. Etwas neugierig schon und gespannt, wie meine erste Unterkunft in London sein wird.

Ich melde mich wieder, sobald ich dort bin und mir Internet geregelt hab.

 

Dies ist jetzt der Fall. Hier also die Höhepunkte des Anreisetages:

Der Zug von Saarbrücken nach Koblenz musste unterwegs 3 (!) mal gewartet werden. Deutsche Bahn. Dennoch hatte ich genügend Zeit, um in Koblenz in den IC nach Köln zu steigen. Allerdings bin ich in meinem Abteil fast erfroren, weil die Heizung ausgefallen war. Wohlgemerkt, ich hatte ein ERSTE-KLASSE-TICKET! Deutsche Bahn, tztztz. In Köln stieg ich dann in den ICE Richtung Brüssel. Auf dieser Fahrt gab es keinerlei Probleme. In Brüssel angekommen, freundete ich mich durch Zufall mit einer Russin aus New York an. Jana. Als wir in Brüssel einchecken mussten, hatten wir genügend Zeit, uns auf Englisch zu unterhalten (Mein Russisch ist etwas schlechter als mein Englisch und Deutsch konnte sie nicht, obwohl die Eltern schon lange in Düsseldorf wohnen). Aber egal. Das nahm mir meine Hemmungen zu sprechen. Sie hat alles gut verstanden. Und ich auch. Der Check-In läuft beim Euro-Star genauso ab, wie am Flughafen. Es gibt quasi keine Unterschiede. Da wir auch im Euro-Star 1.Klasse fuhren, haben wir uns für die Weiterfahrt trennen müssen. Verschiedene Abteile. Das war aber okay, denn als ich ihr in Brüssel einen Kaffee ausgab, erzählte sie mir, dass sie in London einen Job suchte, wie sie ihn in New York hatte. Finanzwesen. Jährliche Gehaltsvorstellung: 100.000 EUR. Da hätte ich den Kaffee gerne wieder aus ihr raus geprügelt.

 

In London angekommen, schleppte ich meine Umhängetasche, meine Gitarre und meinen Koffer, der (ohne zu übertreiben) zwischen 30 und 40 Kg wog. Oder wie der Engländer sagt: Zwischen 60 und 80 Pfund. Damit ist aber nicht die Währung gemeint. Bis ins Zentrum bin ich mit Tube und Zug sehr gut gekommen. Allerdings fing die Suche nach meiner Strasse in Crystal Palace gar nicht gut an. Kaum ein Mensch kannte die Strasse und die sie kannten, konnten es nur schemenhaft beschreiben. Meine Informationen aus dem Internet waren leicht fehlerhaft und so kam es, dass ich samt Gepäck 5 oder 25 Kilometer, bergauf, bergab durch Crystal Palace lief. Da kam mir die Idee, dass ich einfach nen Busfahrer an einer Haltestelle fragen sollte und wie der Zufall es wollte, fuhr ich, nassgeschwitzt, mit dem Bus in meine Strasse und die Haltestelle lag genau gegenüber meiner Sprachschule. Ich war erleichtert.

 

In meiner Residenz angekommen wurde ich freundlich behandelt und erhielt mein Zimmer. Ein TOP-Zimmer. Das einzige, welches eine Dusche hat. Sogar ein Kaminsims ist vorhanden. Ansonsten Waschbecken, 3 Schränke, Fernseher, Internet, Bett, Schreibtisch und Nachttisch. Tip Top!

 

Dann machte ich mich ein wenig frisch und bekam die Gemeinschaftsküche etc. gezeigt. Da auch in England Heute Sonntag ist, schließen hier auch die Geschäfte etwas früher. Der Supermarkt war schon zu, also blieb mir nur noch Fast Food übrig. Ich schnappte aus dem Geldbeutel ruckzuck 15 Pfund, und zwar genau die Scheine, die Chris mir in Deutschland teuer verkauft hat und versuchte sie verzweifelt loszuwerden. Allerdings waren es schottische Pfund und keine englischen. Aber als ich im Shanghai Wok meinen Kälbchenblick aufsetzte, schmolz die Asiatin dahin und nahm das Geld schweren Herzens an. Ich hatte was zu essen. Frühlingsrollen und gebratene Nudeln with Chicken. Der Abend war gerettet.

 

Bei einem Spaziergang durch Crystal Palace habe ich mich auch mit ein paar örtlichen Strassengangs angefreundet. Es ist immer gut, ne starke Gemeinschaft im Rücken zu haben. Ob, und wenn ja, welcher Gang ich mich anschließe, habe ich noch nicht entschieden.

Zudem ist zu sagen, dass man sich schnell an den Linksverkehr gewöhnen sollte, sonst kann das schmerzhaft werden. Anfängern rate ich zur 360 Grad - Drehung, bevor sie über die Straße gehen. = )    Ansonsten könnt Ihr euch die Bilder in der Gallerie anschauen. Die belegen das hier Geschriebene.

 

Im Moment sind es sehr viele Eindrücke, aber ich denke, dass die nächsten Tage etwas weniger Text produzieren werden. Ansonsten bis Morgen!

Dennis

 

 

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